Es gibt Bilder, die das Auge erkennt, erwünscht, willkommen, angenehm, erfreulich, sinnlich und erregend. Wenn ein Mönch diese nicht begrüßt, sie nicht willkommen heißt und daran nicht weiter festhält, hört Genießen auf. Wenn Genießen aufhört, hört das Leiden auf, sage ich. Es gibt Töne … Gerüche … Geschmäcke … Berührungen … Es gibt Vorstellungen, die der Geist erkennt, erwünscht, willkommen, angenehm, erfreulich, sinnlich und erregend. Wenn ein Mönch diese nicht begrüßt, sie nicht willkommen heißt und daran nicht weiter festhält, hört Genießen auf. Wenn Genießen aufhört, hört das Leiden auf, sage ich.“ Da begrüßte der Ehrwürdige Migajāla die Worte des Buddha und stimmte ihm zu. Er erhob sich von seinem Sitz, verbeugte sich, umrundete den Buddha respektvoll, die rechte Seite ihm zugewandt, und ging. Da gelangte Migajāla, als er allein lebte, zurückgezogen, beflissen, eifrig und entschlossen, bald in eben diesem Leben zum äußersten Höhepunkt des geistlichen Lebens. Er lebte an dem Ziel, das er durch eigene Einsicht erkannt hatte, für welches ehrbare Menschen zu Recht aus dem Haus fortziehen ins hauslose Leben. Er verstand: „Wiedergeburt ist beendet; das geistliche Leben ist erfüllt; was zu tun war, ist getan; es gibt nichts weiter für diesen Ort.“ Und der Ehrwürdige Migajāla wurde einer der Vollendeten.
7. Das Kapitel mit Migajāla
Samiddhis Fragen über Māra Einmal hielt sich der Buddha bei Rājagaha auf, im Bambuswäldchen, am Futterplatz der Eichhörnchen. Da ging der Ehrwürdige Samiddhi zum Buddha … und sagte zu ihm: „Herr, man spricht von dieser Sache, die ‚Māra‘ genannt wird. Inwiefern gibt es Māra oder was man als Māra kennt?“