„Herr, man spricht von dieser Sache, die ‚die Welt‘ genannt wird. Inwiefern spricht man von der Welt?“ „Sie welkt, Mönche und Nonnen, darum wird sie ‚die Welt‘ genannt. Und was welkt? Das Auge welkt. Bilder welken … Augenbewusstsein welkt … Augenkontakt welkt. Das angenehme, schmerzhafte oder neutrale Gefühl, das in Abhängigkeit von Augenkontakt entsteht, welkt ebenso. Das Ohr welkt … Die Nase welkt … Die Zunge welkt … Der Körper welkt … Der Geist welkt … Vorstellungen welken … Geistbewusstsein welkt … Geistkontakt welkt. Das angenehme, schmerzhafte oder neutrale Gefühl, das in Abhängigkeit von Geistkontakt entsteht, welkt ebenso. Sie welkt, Mönche und Nonnen, darum wird sie ‚die Welt‘ genannt.“
8. Das Kapitel über Kranke
Phaggunas Fragen Da ging der Ehrwürdige Phagguna zum Buddha … und sagte zu ihm: „Herr, wenn da jemand die Buddhas der Vergangenheit beschreiben wollte, die vollkommen verloschen sind, die das Ausufern abgeschnitten, die Spur abgeschnitten, den Kreislauf zu Ende gebracht haben und über alles Leiden hinausgegangen sind – gibt es ein Auge, über das man sie beschreiben könnte? Gibt es ein Ohr … eine Nase … eine Zunge … einen Körper, über den man sie beschreiben könnte? Gibt es einen Geist, über den man sie beschreiben könnte?“