Verbundene Lehrreden: Das Kapitel über die sechs Sinnesfelder
Deutsche Übersetzung · Band 18 · Seite 200
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Wie ein Latex absondernder Baum – eine Pappelfeige, ein Banyan, eine Strahlenpalme oder eine Traubenfeige –, ein zartes junges Bäumchen. Wenn ein Mann ihn mit einer scharfen Axt anschneiden würde, käme da Latex heraus?“ „Ja, Herr. Warum ist das so? Weil er noch Latex hat.“ „Ebenso hat da ein Mönch oder eine Nonne in Bezug auf Bilder, die das Auge erkennt, noch Gier, Hass und Täuschung und hat diese nicht aufgegeben. Selbst wenig interessante Bilder, die in das Blickfeld dieses Mönchs oder dieser Nonne kommen, halten ihren Geist gefangen, und fesselnde Bilder erst recht. Warum ist das so? Weil sie noch Gier, Hass und Täuschung haben und diese nicht aufgegeben haben. Da hat ein Mönch oder eine Nonne in Bezug auf Töne, die das Ohr erkennt … auf Gerüche, die die Nase erkennt … auf Geschmäcke, die die Zunge erkennt … auf Berührungen, die der Körper erkennt …

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