„Aber wenn man nicht ergreifen würde, was unbeständig und Leiden ist und zugrunde gehen muss, würden dadurch Menschen denken: ‚Ich bin besser‘ oder ‚Ich bin gleich‘ oder ‚Ich bin schlechter‘?“ „Nein, Herr.“ … „Ist der Geist beständig oder unbeständig?“ „Unbeständig, Herr.“ „Aber wenn er unbeständig ist, ist er Leiden oder Glück?“ „Leiden, Herr.“ „Aber wenn man nicht ergreifen würde, was unbeständig und Leiden ist und zugrunde gehen muss, würden dadurch Menschen denken: ‚Ich bin besser‘ oder ‚Ich bin gleich‘ oder ‚Ich bin schlechter‘?“ „Nein, Herr.“ „Wenn er das sieht, wird ein gebildeter edler Schüler ernüchtert vom Auge, vom Ohr, von der Nase, von der Zunge, vom Körper und vom Geist. Wenn er ernüchtert ist, schwindet die Leidenschaft. Wenn die Leidenschaft schwindet, ist er befreit. Wenn er befreit ist, weiß er, dass er befreit ist. Er versteht: ‚Wiedergeburt ist beendet; das geistliche Leben ist erfüllt; was zu tun war, ist getan; es gibt nichts weiter für diesen Ort.‘“
11. Das Kapitel über das Refugium vor dem Joch
Dinge, die die Fesseln festzurren „Mönche und Nonnen, ich will euch die Dinge lehren, die die Fesseln festzurren, sowie die Fessel. Hört zu … Was sind die Dinge, die die Fesseln festzurren? Und was ist die Fessel? Das Auge ist ein Ding, das die Fesseln festzurrt. Das Sehnen und Begehren nach ihm ist die Fessel. Das Ohr … Die Nase … Die Zunge … Der Körper … Der Geist ist ein Ding, das die Fesseln festzurrt. Das Sehnen und Begehren nach ihm ist die Fessel. Das nennt man die Dinge, die die Fesseln festzurren, und das ist die Fessel.“
11. Das Kapitel über das Refugium vor dem Joch
Dinge, die das Ergreifen nähren