Nicht lange, nachdem Vacchagotta gegangen war, sagte der Ehrwürdige Ānanda zum Buddha: „Herr, warum hast du Vacchagottas Frage nicht beantwortet?“ „Ānanda, wenn ich auf Vacchagottas Frage, ob das Selbst fortbestehe, geantwortet hätte: ‚Das Selbst besteht fort‘, hätte ich mich auf die Seite der Asketen und Brahmanen mit Ewigkeitsglauben gestellt. Wenn ich auf Vacchagottas Frage, ob das Selbst nicht fortbestehe, geantwortet hätte: ‚Das Selbst besteht nicht fort‘, hätte ich mich auf die Seite der Asketen und Brahmanen mit Vernichtungsglauben gestellt. Wenn ich auf Vacchagottas Frage, ob das Selbst fortbestehe, geantwortet hätte: ‚Das Selbst besteht fort‘, hätte das geholfen, das Erkennen, dass alle Dinge ohne Selbst sind, erscheinen zu lassen?“ „Nein, Herr.“ „Wenn ich auf Vacchagottas Frage, ob das Selbst nicht fortbestehe, geantwortet hätte: ‚Das Selbst besteht nicht fort‘, wäre Vacchagotta, der bereits verwirrt ist, noch verwirrter geworden: ‚Es scheint, das Selbst, das ich früher hatte, besteht nicht länger fort.‘“
1. Das Kapitel über die nicht erklärten Punkte
Mit Sabhiya Kaccāna Einmal hielt sich der Ehrwürdige Sabhiya Kaccāna bei Ñātika im Backsteinhaus auf. Da ging der Wanderer Vacchagotta zu ihm und tauschte Willkommensgrüße mit ihm aus. Nach der Begrüßung und dem Austausch von Höflichkeiten setzte er sich zur Seite hin und sagte zu Sabhiya Kaccāna: „Werter Kaccāna, besteht ein Klargewordener nach dem Tod fort?“ „Vaccha, das wurde vom Buddha nicht erklärt.“ „Nun, dann besteht ein Klargewordener nach dem Tod nicht fort?“ „Auch das wurde vom Buddha nicht erklärt.“ „Nun, dann besteht ein Klargewordener nach dem Tod fort und besteht auch nicht fort?“ „Das wurde vom Buddha nicht erklärt.“ „Nun, dann besteht ein Klargewordener nach dem Tod weder fort, noch besteht er nicht fort?“ „Auch das wurde vom Buddha nicht erklärt.“