Da begrüßte Puṇṇa die Worte des Buddha und stimmte ihm zu. Er erhob sich von seinem Sitz, verbeugte sich und umrundete den Buddha respektvoll, die rechte Seite ihm zugewandt. Dann brachte er seine Unterkunft in Ordnung, nahm Schale und Robe und brach nach Sunāparanta auf. Er wanderte Stück für Stück, bis er nach Sunāparanta kam, und blieb da. Während dieser Regenzeit bestätigte der Ehrwürdige Puṇṇa etwa fünfhundert Laienschüler und fünfhundert Laienschülerinnen. Und in der gleichen Regenzeit verwirklichte er das dreifache Wissen. Und in der gleichen Regenzeit erlosch er vollkommen. Da gingen mehrere Mönche und Nonnen zum Buddha … und sagten zu ihm: „Herr, der ehrbare Mensch mit Namen Puṇṇa, der vom Buddha kurz unterwiesen worden war, ist gestorben. Wo wurde er im nächsten Leben wiedergeboren?“ „Mönche und Nonnen, Puṇṇa war klug. Er übte im Einklang mit der Lehre und machte mir wegen der Lehre keine Mühe. Puṇṇa ist vollkommen verloschen.“
9. Das Kapitel mit Channa
Mit Bāhiya Da ging der Ehrwürdige Bāhiya zum Buddha, verbeugte sich, setzte sich zur Seite hin und sagte zu ihm: „Herr, dass der Buddha mir in kurzer Form eine Dhammaunterweisung gebe. Wenn ich sie gehört habe, werde ich allein leben, zurückgezogen, beflissen, eifrig und entschlossen.“ „Was denkst du, Bāhiya? Ist das Auge beständig oder unbeständig?“ „Unbeständig, Herr.“ „Aber wenn es unbeständig ist, ist es Leiden oder Glück?“ „Leiden, Herr.“ „Aber wenn es unbeständig und Leiden ist und zugrunde gehen muss, kann man es dann so ansehen: ‚Das ist mein, das bin ich, das ist mein Selbst‘?“ „Nein, Herr.“ „Sind Bilder beständig oder unbeständig? Ist Augenbewusstsein … Ist Augenkontakt … Ist das angenehme, schmerzhafte oder neutrale Gefühl, das in Abhängigkeit von Geistkontakt entsteht, beständig oder unbeständig?“ „Unbeständig, Herr.“ „Aber wenn es unbeständig ist, ist es Leiden oder Glück?“ „Leiden, Herr.“