„Aber wenn es unbeständig und Leiden ist und zugrunde gehen muss, kann man es dann so ansehen: ‚Das ist mein, das bin ich, das ist mein Selbst‘?“ „Nein, Herr.“ „Wenn er das sieht, wird ein gebildeter edler Schüler ernüchtert vom Auge, von Bildern, vom Augenbewusstsein und von Augenkontakt. Er wird ernüchtert von allem, was zu Gefühl, Wahrnehmung, Willensbildungsprozessen und Bewusstsein gehört, was in Abhängigkeit von Augenkontakt entsteht. Er wird ernüchtert vom Ohr … von der Nase … von der Zunge … vom Körper … Er wird ernüchtert vom Geist, von Vorstellungen, vom Geistbewusstsein und von Geistkontakt. Er wird ernüchtert von allem, was zu Gefühl, Wahrnehmung, Willensbildungsprozessen und Bewusstsein gehört, was in Abhängigkeit von Geistkontakt entsteht. Wenn er ernüchtert ist, schwindet die Leidenschaft. Wenn die Leidenschaft schwindet, ist er befreit. Wenn er befreit ist, weiß er, dass er befreit ist. Er versteht: ‚Wiedergeburt ist beendet; das geistliche Leben ist erfüllt; was zu tun war, ist getan; es gibt nichts weiter für diesen Ort.‘“ Das sagte der Buddha. Zufrieden begrüßte der Ehrwürdige Rāhula die Worte des Buddha. Und während diese Lehrrede gesprochen wurde, wurde der Geist des Ehrwürdigen Rāhula durch Nicht-Ergreifen von den Befleckungen befreit. Und den vielen tausend Gottheiten erschien das unbefleckte, makellose Auge des Dhamma: „Alles, was einen Anfang hat, hat auch ein Ende.“
12. Das Kapitel über die Welt und die Sinnesreize
Dinge, die die Fesseln festzurren