Es gibt Töne, die das Ohr erkennt … Es gibt Gerüche, die die Nase erkennt … Es gibt Geschmäcke, die die Zunge erkennt … Es gibt Berührungen, die der Körper erkennt … Es gibt Vorstellungen, die der Geist erkennt, erwünscht, willkommen, angenehm, erfreulich, sinnlich und erregend. Wenn ein Mönch diese nicht begrüßt, sie nicht willkommen heißt und daran nicht weiter festhält, nennt man ihn einen Mönch, der Māras Angelhaken nicht geschluckt hat. Er hat den Haken zerbrochen, hat ihn zerstört. Ihm widerfahren weder Ruin noch Verhängnis, und der Böse kann mit ihm nicht machen, was er will.“
18. Das Kapitel über das Meer
Das Gleichnis vom Latex absondernden Baum „Mönche und Nonnen, da hat ein Mönch oder eine Nonne in Bezug auf Bilder, die das Auge erkennt, noch Gier, Hass und Täuschung und hat diese nicht aufgegeben. Selbst wenig interessante Bilder, die in das Blickfeld dieses Mönchs oder dieser Nonne kommen, halten ihren Geist gefangen, und fesselnde Bilder erst recht. Warum ist das so? Weil sie noch Gier, Hass und Täuschung haben und diese nicht aufgegeben haben. Da hat ein Mönch oder eine Nonne in Bezug auf Töne, die das Ohr erkennt … auf Gerüche, die die Nase erkennt … auf Geschmäcke, die die Zunge erkennt … auf Berührungen, die der Körper erkennt … auf Vorstellungen, die der Geist erkennt, noch Gier, Hass und Täuschung und hat diese nicht aufgegeben. Selbst wenig interessante Vorstellungen, die in den Vorstellungsbereich dieses Mönchs oder dieser Nonne kommen, halten ihren Geist gefangen, und fesselnde Vorstellungen erst recht. Warum ist das so? Weil sie noch Gier, Hass und Täuschung haben und diese nicht aufgegeben haben.