Wie wenn ein Mensch Kernholz bräuchte und auf der Suche nach Kernholz umherwandern würde. Er ginge mit einer scharfen Axt in einen Wald und sähe einen großen Bananenbaum, gerade und jung und ohne Fehler gewachsen. Er fällte ihn an der Wurzel, schnitte die Krone ab und wickelte die aufgerollten Blattscheiden ab. Aber er fände nicht einmal Splintholz, geschweige denn Kernholz. Ebenso sieht ein Mönch diese sechs Kontaktfelder weder als Selbst noch als zu einem Selbst gehörend. Wenn er so sieht, ergreift er nichts in der Welt. Wenn er nichts ergreift, ist er nicht unruhig, und wenn er nicht unruhig ist, erlischt er aus sich selbst heraus. Er versteht: ‚Wiedergeburt ist beendet; das geistliche Leben ist erfüllt; was zu tun war, ist getan; es gibt nichts weiter für diesen Ort.‘“
18. Das Kapitel über das Meer
Die Darlegung über das Brennen „Mönche und Nonnen, ich will euch eine Lehrdarlegung über das Brennen geben. Hört zu … Und was ist die Lehrdarlegung über das Brennen? Es wäre besser für euch, euer Sehvermögen mit einem rot glühenden Eisennagel, der brennt, lodert und flammt, auszulöschen, als bei Bildern, die das Auge erkennt, mittels Einzelheiten an den Merkmalen hängen zu bleiben. Denn wenn ihr zu einer Zeit sterbt, zu der euer Bewusstsein noch an der Befriedigung durch Merkmale oder Einzelheiten hängt, ist es möglich, dass ihr zu einem von zwei Bestimmungsorten geht: in die Hölle oder ins Tierreich. Ich spreche so, da ich diesen Nachteil gesehen habe.