Verbundene Lehrreden: Das Kapitel über die sechs Sinnesfelder
Deutsche Übersetzung · Band 18 · Seite 288
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Und was sind die zwei Gefühle? Körperlich und seelisch – das nennt man die zwei Gefühle. Und was sind die drei Gefühle? Angenehm, schmerzhaft und neutral … Und was sind die fünf Gefühle? Die Fähigkeit des Glücks, des Schmerzes, der Fröhlichkeit, der Traurigkeit und des Gleichmuts. … Und was sind die sechs Gefühle? Aus Augenkontakt, Ohrkontakt, Nasenkontakt, Zungenkontakt, Körperkontakt und Geistkontakt entsprungenes Gefühl … Und was sind die achtzehn Gefühle? Sechs Arten des Gedankenkreisens um Fröhlichkeit, sechs um Traurigkeit und sechs um Gleichmut … Und was sind die sechsunddreißig Gefühle? Sechs Arten von Fröhlichkeit der Laien und sechs Arten von Fröhlichkeit der Hauslosen; sechs Arten von Traurigkeit der Laien und sechs Arten von Traurigkeit der Hauslosen; sechs Arten von Gleichmut der Laien und sechs Arten von Gleichmut der Hauslosen … Und was sind die hundertacht Gefühle? Sechsunddreißig Gefühle in der Vergangenheit, sechsunddreißig in der Zukunft und sechsunddreißig in der Gegenwart – das nennt man die hundertacht Gefühle. Das ist die Lehrdarlegung über die Hundertacht.“

3. Das Kapitel über die Darlegung der Hundertacht

Mit einem Mönch Da ging ein Mönch zum Buddha, verbeugte sich, setzte sich zur Seite hin und sagte zu ihm: „Herr, was ist Gefühl? Was ist der Ursprung von Gefühl? Was ist die Übung, die zum Ursprung von Gefühl führt? Was ist das Aufhören von Gefühl? Was ist die Übung, die zum Aufhören von Gefühl führt? Und was sind beim Gefühl die Befriedigung, der Nachteil und das Entrinnen?“ „Mönch, es gibt drei Gefühle: angenehm, schmerzhaft und neutral. Diese nennt man Gefühl. Gefühl entsteht aus Kontakt. Verlangen ist die Übung, die zum Ursprung von Gefühl führt. Wenn Kontakt aufhört, hört Gefühl auf. Die Übung, die zum Aufhören der Gefühle führt, ist einfach dieser edle achtfache Pfad: nämlich rechte Ansicht, rechtes Bestreben, rechte Rede, rechtes Handeln, rechter Lebenserwerb, rechter Einsatz, rechte Achtsamkeit und rechte Versenkung. In dem Glück und dem Hochgefühl, die aus Gefühl entstehen: Darin besteht bei ihm die Befriedigung. Dass Gefühl unbeständig ist, voller Leiden, dass es zugrunde gehen muss: Darin besteht sein Nachteil. Das Sehnen und Begehren nach Gefühl ausräumen und aufgeben: Darin besteht das Entrinnen von ihm.“

3. Das Kapitel über die Darlegung der Hundertacht

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