Verbundene Lehrreden: Das Kapitel über die sechs Sinnesfelder
Deutsche Übersetzung · Band 18 · Seite 292
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„Mönche und Nonnen, es gibt drei Gefühle. Welche drei? Angenehmes, schmerzhaftes und neutrales Gefühl. Das sind die drei Gefühle.“

3. Das Kapitel über die Darlegung der Hundertacht

Nicht fleischlich „Mönche und Nonnen, es gibt fleischliche Ekstase, nicht-fleischliche Ekstase und noch stärker geistliche Ekstase als die, die nicht fleischlich ist. Es gibt fleischliche Seligkeit, nicht-fleischliche Seligkeit und noch stärker geistliche Seligkeit als die, die nicht fleischlich ist. Es gibt fleischlichen Gleichmut, nicht-fleischlichen Gleichmut und noch stärker geistlichen Gleichmut als der, der nicht fleischlich ist. Es gibt fleischliche Befreiung, nicht-fleischliche Befreiung und noch stärker geistliche Befreiung als die, die nicht fleischlich ist. Und was ist fleischliche Ekstase? Es gibt diese fünf Sinnesreize. Welche fünf? Bilder, die das Auge erkennt, erwünscht, willkommen, angenehm, erfreulich, sinnlich und erregend. Töne … Gerüche … Geschmäcke … Berührungen, die der Körper erkennt, erwünscht, willkommen, angenehm, erfreulich, sinnlich und erregend. Das sind die fünf Sinnesreize. Die Ekstase, die von diesen fünf Sinnesreizen kommt, nennt man fleischliche Ekstase. Und was ist nicht-fleischliche Ekstase? Da tritt ein Mönch, ganz abgeschieden von den Sinnenfreuden, abgeschieden von untauglichen Eigenschaften, in die erste Vertiefung ein und verweilt darin; da gibt es aus Abgeschiedenheit geborene Ekstase und Seligkeit, während man den Geist ausrichtet und hält. Wenn das Ausrichten und Halten des Geistes sich beruhigt, tritt er in die zweite Vertiefung ein und verweilt darin; da gibt es aus Versenkung geborene Ekstase und Seligkeit, mit innerer Klarheit und geeintem Geist, ohne Ausrichten und Halten. Das nennt man nicht-fleischliche Ekstase.

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