Was denkst du, Anurādha? Siehst du einen Klargewordenen als Form an?“ „Nein, Herr.“ „Siehst du einen Klargewordenen als Gefühl … als Wahrnehmung … als Willensbildungsprozesse … als Bewusstsein an?“ „Nein, Herr.“ „Was denkst du, Anurādha? Siehst du einen Klargewordenen als in der Form an?“ „Nein, Herr.“ „Oder siehst du einen Klargewordenen als von Form getrennt an?“ „Nein, Herr.“ „Siehst du einen Klargewordenen als im Gefühl an … oder als vom Gefühl getrennt … als in der Wahrnehmung … oder als von der Wahrnehmung getrennt … als in Willensbildungsprozessen … oder als von Willensbildungsprozessen getrennt … als im Bewusstsein … oder als vom Bewusstsein getrennt?“ „Nein, Herr.“ „Was denkst du, Anurādha? Siehst du einen Klargewordenen als jemanden an, der Form, Gefühl, Wahrnehmung, Willensbildungsprozesse und Bewusstsein besitzt?“ „Nein, Herr.“ „Was denkst du, Anurādha? Siehst du einen Klargewordenen als jemanden an, der ohne Form, Gefühl, Wahrnehmung, Willensbildungsprozesse und Bewusstsein ist?“ „Nein, Herr.“ „In diesem Fall, Anurādha, da du einen Klargewordenen nicht einmal in eben diesem Leben finden kannst, ist es da angemessen, zu erklären: ‚Geehrte, wenn ein Klargewordener einen Klargewordenen beschreibt – einen unübertrefflichen Menschen, den höchsten Menschen, der den höchsten Punkt erreicht hat –, dann beschreibt er ihn anders als auf diese vier Arten: „Ein Klargewordener besteht nach dem Tod fort oder er besteht nach dem Tod nicht fort oder er besteht nach dem Tod fort und besteht auch nicht fort oder er besteht nach dem Tod weder fort, noch besteht er nicht fort“‘?“ „Nein, Herr.“ „Gut, gut, Anurādha! Wie früher, so beschreibe ich auch heute das Leiden und das Aufhören des Leidens.“
1. Das Kapitel über die nicht erklärten Punkte
Mit Sāriputta und Koṭṭhita (1)