Dieser Asket Gotama leitet einen Orden und eine Gemeinschaft und unterweist eine Gemeinschaft. Er ist ein namhafter und berühmter Religionsstifter, der von vielen als heilig erachtet wird. Wenn ein Schüler stirbt, erklärt er, dieser sei hier wiedergeboren, während jener dort wiedergeboren sei. Aber bei einem Schüler, der ein unübertrefflicher Mensch war, ein höchster Mensch, der den höchsten Punkt erreicht hatte: Wenn ein solcher stirbt, erklärt er nicht, dieser sei hier wiedergeboren, während jener dort wiedergeboren sei. Vielmehr erklärt er, dieser habe das Verlangen abgeschnitten, die Fesseln abgestreift und die Einbildung richtig erfasst und dadurch dem Leiden ein Ende gemacht.‘ Ich hatte daher Zweifel und war unsicher: ‚Wie in aller Welt soll ich die Lehre des Asketen Gotama verstehen?‘“ „Kein Wunder, Vaccha, dass du Zweifel hattest und unsicher warst. Die Sache, über die dir Zweifel aufgekommen ist, ist unsicher. Ich beschreibe eine Wiedergeburt für jemanden, der Nahrung für Ergreifen hat, nicht für jemanden, der keine Nahrung für Ergreifen hat. Wie ein Feuer, das nur brennt, wenn es Nahrung hat, nicht, wenn es keine Nahrung hat. Ebenso beschreibe ich eine Wiedergeburt nur für jemanden, der Nahrung für Ergreifen hat, nicht für jemanden, der keine Nahrung für Ergreifen hat.“ „Aber wenn eine Flamme vom Wind weggeblasen wird, was sagt der werte Gotama, was dann ihre Nahrung sei?“ „Wenn eine Flamme vom Wind weggeblasen wird, sage ich, sie wird vom Wind genährt. Denn der Wind ist dann ihre Nahrung.“ „Aber wenn jemand, der gebunden ist, seinen Körper abgelegt hat und nicht in einer der Welten wiedergeboren wurde, was sagt der werte Gotama, was dann seine Nahrung sei?“ „Wenn jemand, der gebunden ist, seinen Körper abgelegt hat und nicht in einer der Welten wiedergeboren wurde, sage ich, er wird von Verlangen genährt. Denn Verlangen ist dann seine Nahrung.“
1. Das Kapitel über die nicht erklärten Punkte
Mit Ānanda