„Da hat ein Mönch gehört: ‚Nichts ist es wert, darauf zu bestehen.‘ Wenn ein Mönch gehört hat, dass nichts es wert ist, darauf zu bestehen, erkennt er alle Dinge unmittelbar. Wenn er alle Dinge unmittelbar erkennt, versteht er alle Dinge vollständig. Wenn er alle Dinge vollständig versteht, sieht er alle Merkmale als fremd. Er sieht das Auge, Bilder, Augenbewusstsein und Augenkontakt als fremd. Das angenehme, schmerzhafte oder neutrale Gefühl, das in Abhängigkeit von Augenkontakt entsteht, auch das sieht er als fremd. … Er sieht den Geist, Vorstellungen, Geistbewusstsein und Geistkontakt als fremd. Das angenehme, schmerzhafte oder neutrale Gefühl, das in Abhängigkeit von Geistkontakt entsteht, auch das sieht er als fremd. So erkennt und sieht ein Mönch, sodass Unwissenheit aufgegeben wird und Wissen erscheint.“
8. Das Kapitel über Kranke
Mehrere Mönche Da gingen mehrere Mönche und Nonnen zum Buddha … und sagten zu ihm: „Herr, manchmal fragen uns Wanderer anderer Konfessionen: ‚Geehrte, zu welchem Zweck führt man das geistliche Leben unter dem Asketen Gotama?‘ Wir antworten ihnen so: ‚Der Zweck, zu dem man das geistliche Leben unter dem Buddha führt, ist es, das Leiden vollständig zu verstehen.‘ Wir verlassen uns darauf, dass wir, wenn wir so antworten, die Worte des Buddha wiedergeben und ihn nicht auf unzutreffende Art falsch darstellen. Wir hoffen, unsere Erklärung ist im Einklang mit der Lehre, und es gibt keinen rechtmäßigen Grund für eine Gegendarstellung und Tadel.“