„Aber wenn es unbeständig ist, ist es Leiden oder Glück?“ „Leiden, Herr.“ „Aber wenn es unbeständig und Leiden ist und zugrunde gehen muss, kann man es dann so ansehen: ‚Das ist mein, das bin ich, das ist mein Selbst‘?“ „Nein, Herr.“ … „Ist das Ohr … Ist die Nase … Ist die Zunge … Ist der Körper … Ist der Geist … Ist das angenehme, schmerzhafte oder neutrale Gefühl, das in Abhängigkeit von Geistkontakt entsteht, beständig oder unbeständig?“ „Unbeständig, Herr.“ „Aber wenn es unbeständig ist, ist es Leiden oder Glück?“ „Leiden, Herr.“ „Aber wenn es unbeständig und Leiden ist und zugrunde gehen muss, kann man es dann so ansehen: ‚Das ist mein, das bin ich, das ist mein Selbst‘?“ „Nein, Herr.“ „Wenn er das sieht, wird ein gebildeter edler Schüler ernüchtert vom Auge, von Bildern, vom Augenbewusstsein und von Augenkontakt. Er wird ernüchtert von dem angenehmen, schmerzhaften oder neutralen Gefühl, das in Abhängigkeit von Augenkontakt entsteht. Er wird ernüchtert vom Ohr … von der Nase … von der Zunge … vom Körper … vom Geist … Er wird ernüchtert von dem angenehmen, schmerzhaften oder neutralen Gefühl, das in Abhängigkeit von Geistkontakt entsteht. Wenn er ernüchtert ist, schwindet die Leidenschaft. Wenn die Leidenschaft schwindet, ist er befreit. Wenn er befreit ist, weiß er, dass er befreit ist. Er versteht: ‚Wiedergeburt ist beendet; das geistliche Leben ist erfüllt; was zu tun war, ist getan; es gibt nichts weiter für diesen Ort.‘“
9. Das Kapitel mit Channa
Mit Channa