Und wie setzt ein Meisterdieb auf Bestechung? Da ist ein Meisterdieb reich, wohlhabend und vermögend. Er denkt: ‚Wenn mich jemand wegen irgendetwas anklagt, werde ich das mit einem Bestechungsgeld regeln.‘ Und genauso kommt es. So setzt ein Meisterdieb auf Bestechung. Und wie ist ein Meisterdieb ein Einzelgänger? Da führt ein Meisterdieb seine Raubzüge ganz allein aus. Und wozu? Damit seine geheimen Pläne nicht zu anderen durchsickern. So ist ein Meisterdieb ein Einzelgänger. Ein Meisterdieb, der diese fünf Faktoren besitzt, bricht in Häuser ein, plündert Vermögen, raubt aus abgelegenen Gebäuden und belagert Landstraßen. Ebenso ist es mit einem schlechten Mönch, der fünf Eigenschaften besitzt: Er erhält sich selbst angeschlagen und beschädigt, er wird von vernünftigen Menschen zu Recht getadelt und gescholten und fließt über von viel Verderbnis. Welche fünf? Ein schlechter Mönch setzt auf unebenes Gelände, auf gute Deckung, auf einflussreiche Menschen, auf Bestechung und darauf, dass er ein Einzelgänger ist. Und wie setzt ein schlechter Mönch auf unebenes Gelände? Da verhält sich ein schlechter Mönch unmoralisch mit dem Körper, der Sprache und dem Geist. So setzt ein schlechter Mönch auf unebenes Gelände. Und wie setzt ein schlechter Mönch auf gute Deckung? Da hat ein schlechter Mönch falsche Ansicht, er hält er an einer extremistischen Ansicht fest. So setzt ein schlechter Mönch auf gute Deckung.