Da meditiert er, indem er eine Himmelsrichtung mit einem Herzen voller Liebe durchdringt, und die zweite und die dritte und die vierte. Ebenso nach oben, nach unten, dazwischen, überall und ringsumher; die ganze Welt durchdringt er mit einem Herzen voller Liebe – weit, ausgedehnt, grenzenlos, frei von Feindschaft und bösem Willen. Er meditiert, indem er eine Himmelsrichtung mit einem Herzen voller Mitgefühl durchdringt … mit einem Herzen voller freudiger Anteilnahme … mit einem Herzen voller Gleichmut, und die zweite und die dritte und die vierte. Ebenso nach oben, nach unten, dazwischen, überall und ringsumher; die ganze Welt durchdringt er mit einem Herzen voller Gleichmut – weit, ausgedehnt, grenzenlos, frei von Feindschaft und bösem Willen. Wenn er diese vier göttlichen Meditationen entwickelt hat, wird er, wenn der Körper auseinanderbricht, nach dem Tod, an einem guten Ort wiedergeboren werden, in einer Brahmāwelt. So gleicht ein Brahmane Brahmā. Und wie gleicht ein Brahmane einem Gott? Da ist ein Brahmane von guter Geburt auf mütterlicher und väterlicher Seite … Achtundvierzig Jahre lang führt er das jungfräuliche geistliche Leben … Dann sucht er ein Entgelt für seinen Lehrmeister, doch nur auf rechtmäßige Weise, nicht auf unrechtmäßige. Wenn er seinem Lehrmeister sein Entgelt gegeben hat, sucht er sich eine Frau, doch nur auf rechtmäßige Weise, nicht auf unrechtmäßige. Was, Doṇa, bedeutet rechtmäßig in diesem Zusammenhang? Nicht durch Kauf oder Verkauf; er nimmt nur eine Brahmanin durch die Zeremonie des Wassergießens. Er hat nur mit einer Brahmanin Geschlechtsverkehr, nicht mit einer Frau aus einer Adels-, Landarbeiter- oder Hilfsarbeiterfamilie, von Leichenarbeitern, Jägern, Bambusarbeitern, Wagenbauern oder Lumpensammlern. Auch hat er keinen Geschlechtsverkehr mit einer Schwangeren oder einer Stillenden oder mit einer Frau außerhalb der fruchtbaren Phase des Zyklus.