Aber zu diesen ehrbaren Menschen, die aus Vertrauen aus dem Haus fortgezogen sind ins hauslose Leben …, zu ihnen sollst du sprechen. Sāriputta, du sollst deine geistlichen Gefährten unterweisen! Du sollst deine geistlichen Gefährten anleiten! Du sollst denken: ‚Ich werde meine geistlichen Gefährten von falschen Lehren abbringen und in wahren Lehren verankern.‘ So sollst du dich schulen.“
17. Das Kapitel über Groll
Tugend Da wandte sich der Ehrwürdige Sāriputta an die Mönche und Nonnen: „Geehrte, ein tugendloser Mensch, jemand ohne Tugend, hat eine wesentliche Bedingung für rechte Versenkung zerstört. Wenn es keine rechte Versenkung gibt, hat jemand ohne rechte Versenkung eine wesentliche Bedingung für wirkliches Erkennen und Sehen zerstört. Wenn es kein wirkliches Erkennen und Sehen gibt, hat jemand ohne wirkliches Erkennen und Sehen eine wesentliche Bedingung für Ernüchterung und Schwinden der Leidenschaft zerstört. Wenn es keine Ernüchterung und kein Schwinden der Leidenschaft gibt, hat jemand ohne Ernüchterung und Schwinden der Leidenschaft eine wesentliche Bedingung für das Erkennen und Sehen der Freiheit zerstört. Wie ein Baum ohne Zweige und Laubwerk: Seine Schösslinge, seine Rinde, sein Weich- und Kernholz entwickeln sich nicht zur Fülle. Ebenso hat ein tugendloser Mensch, jemand ohne Tugend, eine wesentliche Bedingung für rechte Versenkung zerstört. Wenn es keine rechte Versenkung gibt, hat jemand ohne rechte Versenkung eine wesentliche Bedingung für wirkliches Erkennen und Sehen zerstört. Wenn es kein wirkliches Erkennen und Sehen gibt, hat jemand ohne wirkliches Erkennen und Sehen eine wesentliche Bedingung für Ernüchterung und Schwinden der Leidenschaft zerstört. Wenn es keine Ernüchterung und kein Schwinden der Leidenschaft gibt, hat jemand ohne Ernüchterung und Schwinden der Leidenschaft eine wesentliche Bedingung für das Erkennen und Sehen der Freiheit zerstört.