Und was sind die Befleckungen, die durch Beseitigen aufgegeben werden müssen? Da denkt ein Mönch wohlüberlegt nach und duldet einen sinnlichen, böswilligen oder grausamen Gedanken, der aufgekommen ist, nicht. Er duldet keine schlechten, untauglichen Eigenschaften, die aufgekommen sind. Er gibt sie auf, macht sich von ihnen los, beseitigt sie und merzt sie aus. Denn die bedrängenden, fiebrigen Befleckungen, die entstehen können, wenn man diese Dinge nicht beseitigt, entstehen nicht, wenn man sie beseitigt. Das nennt man die Befleckungen, die durch Beseitigen aufgegeben werden müssen. Und was sind die Befleckungen, die durch Entwickeln aufgegeben werden müssen? Da denkt ein Mönch wohlüberlegt nach und entwickelt die Faktoren des Erwachens Achtsamkeit, Erforschung der Gesetzmäßigkeiten, Energie, Ekstase, Stille, Versenkung und Gleichmut, die sich auf Abgeschiedenheit, Schwinden und Aufhören stützen und zum Loslassen heranreifen. Denn die bedrängenden, fiebrigen Befleckungen, die entstehen können, wenn man diese Dinge nicht entwickelt, entstehen nicht, wenn man sie entwickelt. Das nennt man die Befleckungen, die durch Entwickeln aufgegeben werden müssen. Ein Mönch, der diese sechs Eigenschaften besitzt, ist einer den Göttern gewidmeten Gabe würdig, der Gastfreundschaft würdig, einer religiösen Gabe würdig, des Grußes mit zusammengelegten Händen würdig, das unübertreffliche Feld für Verdienst für die Welt.“
6. Das große Kapitel
Mit Dārukammika So habe ich es gehört: Einmal hielt sich der Buddha bei Ñātika im Backsteinhaus auf. Da ging der Hausbesitzer Dārukammika zum Buddha, verbeugte sich und setzte sich zur Seite hin. Der Buddha sagte zu ihm: „Hausbesitzer, gibt deine Familie eigentlich Spenden?“