Nummerierte Lehrreden: Fünfer- und Sechserbuch
ฉบับแปลเยอรมัน · Volume 22 · Page 265
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Wie wenn da ein Lotusteich mit klarem, süßem, kühlem Wasser wäre, sauber, mit sanft abfallenden Ufern, entzückend. Dann käme da ein Mensch, der sich unter der brütenden Hitze abmühte, der erschöpft, durstig und ausgedörrt wäre. Er würde in den Lotusteich eintauchen, baden und trinken. Schließlich würden seine Abgeschlagenheit, Erschöpfung und hitzebedingte Entkräftung abklingen. Ebenso ist es, wenn man den werten Gotama lehren hört – was es auch sei, ob Aussagen, Mischungen aus Prosa und Dichtung, Gespräche oder erstaunliche Geschichten – dann klingen alle Abgeschlagenheit, Erschöpfung und hitzebedingte Entkräftung ab.“ Auf diese Worte erhob sich der Brahmane Kāraṇapālī von seinem Sitz, ordnete seine Robe über einer Schulter, ließ sich auf das rechte Knie nieder, erhob seine zusammengelegten Hände in Richtung des Buddha und drückte dreimal dieses innige Gefühl aus: „Ehre diesem Gesegneten, dem Vollendeten, dem vollkommen erwachten Buddha! Ehre diesem Gesegneten, dem Vollendeten, dem vollkommen erwachten Buddha! Ehre diesem Gesegneten, dem Vollendeten, dem vollkommen erwachten Buddha! Vortrefflich, werter Piṅgiyānī! Vortrefflich! Als würde er das Umgestürzte aufrichten oder das Verborgene enthüllen oder den Verirrten den Weg weisen oder im Dunkeln ein Licht anzünden, sodass Menschen mit klaren Augen sehen könnten, was da ist, so hat der werte Piṅgiyānī die Lehre auf vielerlei Weise klargemacht. Ich nehme Zuflucht zum werten Gotama, zur Lehre und zum Saṅgha der Mönche und Nonnen. Von diesem Tag an soll der werte Piṅgiyānī mich als Laienschüler in Erinnerung behalten, der für sein ganzes Leben Zuflucht genommen hat.“

20. Das Kapitel über Brahmanen

Piṅgiyānī Einmal hielt sich der Buddha bei Vesālī am Großen Wald auf, in der Halle mit dem Giebeldach.

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