Da ging der König Koravya zu Sakka dem Götterfürsten und meldete ihm: ‚Bitte Kamerad, du sollst wissen, dass der königliche Banyanbaum mit Namen Standfest keine Früchte trägt.‘ Darauf setzte Sakka seine übersinnliche Kraft ein und veranlasste, dass ein gewaltiger Sturm losbrach. Der warf den königlichen Banyanbaum um und entwurzelte ihn. Die Gottheit, die in dem Baum hauste, stand daneben, elend und traurig, weinend, mit tränenüberströmtem Gesicht. Da ging Sakka zu der Gottheit und sagte: ‚Gott, warum stehst du auf der Seite, elend und traurig, weinend, mit tränenüberströmtem Gesicht?‘ ‚Weil, Kamerad, ein gewaltiger Sturm losbrach, der mein Zuhause umgeworfen und entwurzelt hat.‘ ‚Nun, hast du denn zu deiner Baumpflicht gestanden, als der Sturm losbrach?‘ ‚Aber Kamerad, wie steht ein Baum zu seiner Pflicht?‘ ‚Es ist, wenn die, die Wurzeln, Rinde, Blätter, Blüten oder Früchte von dem Baum brauchen, diese nehmen. Doch die Gottheit ist deswegen nicht verstimmt oder aufgebracht. So steht ein Baum zu seiner Pflicht.‘ ‚Ich habe nicht zu meiner Baumpflicht gestanden, als der Sturm losbrach und mein Zuhause umwarf und entwurzelte.‘ ‚Gott, wenn du zu deiner Baumpflicht stehst, kann dein Zuhause wieder so werden, wie es war.‘