Dann ist da eine Person, die zornig und eingebildet ist und von Zeit zu Zeit den Drang hat, unpassende Dinge zu sagen. Sie hat Dinge gehört und gelernt und gedanklich durchdrungen und zumindest zeitweilige Freiheit gefunden. Wenn ihr Körper auseinanderbricht, nach dem Tod, bricht sie zu einem höheren Ort auf, nicht zu einem niederen. Sie geht zu einem höheren Ort, nicht zu einem niederen. Wertende Menschen vergleichen sie und sagen: ‚Dieser hat genau die gleichen Eigenschaften wie der andere, warum ist also einer schlechter und einer besser?‘ Das wird für sie zum langanhaltenden Schaden und Leiden sein. In diesem Fall ist die Person, die zornig und eingebildet ist, die Dinge gehört und gelernt und gedanklich durchdrungen und zumindest zeitweilige Freiheit gefunden hat, vortrefflicher und erlesener als die andere. Warum ist das so? Weil der Strom der Lehre sie fortträgt. Aber wer kennt den Unterschied außer einem Klargewordenen? Daher, Ānanda, beurteile Personen nicht. Fälle kein Urteil über Personen. Wer über Personen ein Urteil fällt, schadet sich selbst. Ich oder jemand wie ich kann über Personen ein Urteil fällen. Wer ist die Laienfrau Migasālā, ein törichtes, unfähiges Tantchen mit einem Tantchen-Verstand? Und wer ist der, der weiß, wie man Individuen beurteilt? Das sind die sechs Personen, die man in der Welt findet.