Nummerierte Lehrreden: Fünfer- und Sechserbuch
ฉบับแปลเยอรมัน · Volume 22 · Page 460
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‚Sinnenfreuden müssen erkannt werden. Und ihre Quelle, ihre Vielfältigkeit, ihr Ergebnis, ihr Aufhören und die Übung, die zu ihrem Aufhören führt, müssen erkannt werden.‘ Das habe ich gesagt, aber inwiefern habe ich es gesagt? Es gibt diese fünf Sinnesreize: Bilder, die das Auge erkennt, erwünscht, willkommen, angenehm, erfreulich, sinnlich und erregend. Töne, die das Ohr erkennt … Gerüche, die die Nase erkennt … Geschmäcke, die die Zunge erkennt … Berührungen, die der Körper erkennt, erwünscht, willkommen, angenehm, erfreulich, sinnlich und erregend. Das sind allerdings keine Sinnenfreuden. In der Schulung des Edlen werden sie ‚Sinnesreize‘ genannt. Gieriges Bestreben ist die Sinnenfreude eines Menschen. Nicht die schönen Dinge der Welt sind Sinnenfreuden. Gieriges Bestreben ist die Sinnenfreude eines Menschen. Die schönen Dinge der Welt bleiben, wie sie sind, doch die Bedächtigen legen das Sehnen nach ihnen ab. Und was ist die Quelle der Sinnenfreuden? Kontakt ist ihre Quelle. Und worin besteht die Vielfältigkeit der Sinnenfreuden? Das sinnliche Begehren nach Bildern, Tönen, Gerüchen, Geschmäcken oder Berührungen ist jeweils verschieden. Das nennt man die Vielfältigkeit der Sinnenfreuden.

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