Von allen, die ‚Riese‘ genannt werden, trägt er den wahren Namen, unübertrefflich. Ich werde den Riesen für dich rühmen, denn er tut nichts Ungeheuerliches. Sanftmut und Mildherzigkeit sind zwei Füße des Riesen, Inbrunst und Keuschheit die beiden anderen. Vertrauen ist des Riesen Rüssel und Gleichmut seine weißen Stoßzähne. Achtsamkeit ist sein Nacken, sein Kopf ist Weisheit – Untersuchen und Nachdenken über die natürlichen Gesetzmäßigkeiten. Sein Leib ist der geheiligte Herd des Dhamma und sein Schwanz die Abgeschiedenheit. Er übt Vertiefung, genießt den Atem und ist innerlich gesammelt. Der Riese ist gesammelt, wenn er geht, der Riese ist gesammelt, wenn er steht, der Riese ist gesammelt, wenn er liegt, und auch wenn er sitzt, ist der Riese gesammelt. Der Riese ist allseits gezügelt: Das ist die Vervollkommnung des Riesen. Er isst, was nicht zu tadeln ist, und isst nichts Tadelnswertes. Wenn er Nahrung und Kleidung erhält, hortet er sie nicht. Alle Ketten hat er zerrissen, die Fesseln grob und fein, und wohin er geht, dahin geht er ohne Sorgen. Ein weißer Lotus, duftend und dem Geist gefällig, sprießt im Wasser und wächst auch da, doch das Wasser haftet nicht an ihm. Geradeso ist der Buddha in der Welt geboren und lebt in der Welt, doch die Welt haften nicht an ihm, ganz wie das Wasser nicht am Lotus haftet. Ein großes loderndes Feuer geht aus, wenn ihm die Nahrung ausgeht.