Nummerierte Lehrreden: Fünfer- und Sechserbuch
ฉบับแปลเยอรมัน · Volume 22 · Page 436
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Und was sind die Befleckungen, die durch Ertragen aufgegeben werden müssen? Da denkt ein Mönch wohlüberlegt nach und erträgt Kälte, Hitze, Hunger und Durst; er erträgt die Berührung von Fliegen, Stechmücken, Wind, Sonne und Kriechtieren; er erträgt rauen und unlieben Tadel und nimmt körperliche Schmerzen hin – scharfe, heftige, brennende, lästige, unangenehme, lebensbedrohende. Denn die bedrängenden, fiebrigen Befleckungen, die entstehen können, wenn man diese Dinge nicht erträgt, entstehen nicht, wenn man sie erträgt. Das nennt man die Befleckungen, die durch Ertragen aufgegeben werden müssen. Und was sind die Befleckungen, die durch Meiden aufgegeben werden müssen? Da denkt ein Mönch wohlüberlegt nach und meidet einen grimmigen Elefanten, ein grimmiges Pferd, einen grimmigen Ochsen oder einen grimmigen Hund. Er meidet eine Schlange, einen Baumstrunk, dorniges Gelände, eine Grube, eine Klippe, einen Sumpf oder eine Jauchegrube. Er denkt wohlüberlegt nach und vermeidet, sich auf einen unpassenden Sitz zu setzen, durch ein unpassendes Viertel zu gehen, mit schlechten Freunden zusammen zu sein – er meidet alles, was vernünftige geistliche Gefährten für eine schlechte Umgebung halten würden. Denn die bedrängenden, fiebrigen Befleckungen, die entstehen können, wenn man diese Dinge nicht meidet, entstehen nicht, wenn man sie meidet. Das nennt man die Befleckungen, die durch Meiden aufgegeben werden müssen.

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