Nummerierte Lehrreden: Fünfer- und Sechserbuch
ฉบับแปลเยอรมัน · Volume 22 · Page 256
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Da ist ein Brahmane von guter Geburt auf mütterlicher und väterlicher Seite, von reiner Abkunft, mit unwiderlegbarem und einwandfreiem Stammbaum bis zur siebten väterlichen Generation zurück. Achtundvierzig Jahre lang führt er das jungfräuliche geistliche Leben und lernt die Hymnen. Dann sucht er ein Entgelt für seinen Lehrmeister sowohl auf rechtmäßige als auch auf unrechtmäßige Weise. Durch Ackerbau, Handel, Viehzucht, Bogenschießen, ein Regierungsamt oder ein Handwerk, nicht einzig, indem er von Almosen lebt und die Almosenschale nicht verschmäht. Wenn er seinem Lehrmeister sein Entgelt gegeben hat, sucht er sich eine Frau sowohl auf rechtmäßige als auch auf unrechtmäßige Weise. Das heißt, durch Kauf oder Verkauf, oder er nimmt eine Brahmanin durch die Zeremonie des Wassergießens. Er hat sowohl mit einer Brahmanin Geschlechtsverkehr als auch mit einer Frau aus einer Adels-, Landarbeiter- oder Hilfsarbeiterfamilie, von Leichenarbeitern, Jägern, Bambusarbeitern, Wagenbauern oder Lumpensammlern. Auch hat er Geschlechtsverkehr mit einer Schwangeren oder einer Stillenden oder mit einer Frau außerhalb der fruchtbaren Phase des Zyklus. Seine Brahmanin ist zum sinnlichen Vergnügen da, zum Spaß und Genießen, und auch zur Fortpflanzung. Mit einer beliebigen Arbeit verdient er seinen Unterhalt. Die Brahmanen sagen zu ihm: ‚Werter Herr, warum behauptest du, ein Brahmane zu sein, aber verdienst deinen Unterhalt mit einer beliebigen Arbeit?‘ Er sagt: ‚Wie ein Feuer, das reine und unreine Dinge gleichermaßen verbrennt, ohne dass es davon verunreinigt wird: Ebenso, werter Herr, wird ein Brahmane nicht verunreinigt, wenn er mit einer beliebigen Arbeit seinen Unterhalt verdient.‘ Ein Brahmane wird ein brahmanischer Leichenarbeiter genannt, weil er mit einer beliebigen Arbeit seinen Unterhalt verdient. So ist ein Brahmane ein brahmanischer Leichenarbeiter.

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