Und wie vernichtet ein Mönch? Da duldet ein Mönch einen sinnlichen, böswilligen oder grausamen Gedanken, der aufgekommen ist, nicht. Er duldet keine schlechten, untauglichen Eigenschaften, die aufgekommen sind. Er gibt sie auf, macht sich von ihnen los, beseitigt sie und merzt sie aus. So vernichtet ein Mönch. Und wie schützt ein Mönch? Da sieht ein Mönch mit dem Auge ein Bild und bleibt nicht an den Merkmalen und Einzelheiten hängen. Wenn das Sehvermögen nicht gezügelt wäre, würden schlechte, untaugliche Eigenschaften von Begehrlichkeit und Verdrießlichkeit überhandnehmen. Aus diesem Grund übt er Zügelung, bewacht das Sehvermögen und hält es im Zaum. Wenn er mit dem Ohr einen Ton hört … Wenn er mit der Nase einen Geruch riecht … Wenn er mit der Zunge einen Geschmack schmeckt … Wenn er mit dem Körper eine Berührung empfindet … Wenn er mit dem Geist eine Vorstellung erkennt, bleibt er nicht an den Merkmalen und Einzelheiten hängen. Wenn das Vorstellungsvermögen nicht gezügelt wäre, würden schlechte, untaugliche Eigenschaften von Begehrlichkeit und Verdrießlichkeit überhandnehmen. Aus diesem Grund übt er Zügelung, bewacht das Vorstellungsvermögen und hält es im Zaum. So schützt ein Mönch. Und wie erträgt ein Mönch? Da erträgt ein Mönch Kälte, Hitze, Hunger und Durst erträgt, er erträgt die Berührung von Fliegen, Stechmücken, Wind, Sonne und Kriechtieren, er erträgt rauen und unlieben Tadel und nimmt körperliche Schmerzen hin – scharfe, heftige, brennende, lästige, unangenehme, lebensbedrohende. So erträgt ein Mönch.