Das ist der Grund, Brahmane, das ist die Ursache, dass dir manchmal selbst Hymnen, die du lange geübt hast, nicht einfallen wollen, und die, die du nicht geübt hast, erst recht nicht. Und darum fallen dir manchmal selbst Hymnen ein, die du lange nicht geübt hast, und die, die du geübt hast, erst recht.“ „Vortrefflich, werter Gotama! … Von diesem Tag an soll der werte Gotama mich als Laienschüler in Erinnerung behalten, der für sein ganzes Leben Zuflucht genommen hat.“
20. Das Kapitel über Brahmanen
Mit Kāraṇapālī Einmal hielt sich der Buddha bei Vesālī am Großen Wald auf, in der Halle mit dem Giebeldach. Damals arbeitete der Brahmane Kāraṇapālī für die Licchaver. Er sah den Brahmanen Piṅgiyānī von Weitem kommen und sagte zu ihm: „Nun, Piṅgiyānī, woher kommst du mitten am Tag?“ „Werter Herr, ich komme direkt vom Asketen Gotama.“ „Was denkst du, wie klar die Weisheit des Asketen Gotama ist? Denkst du, er ist klug?“ „Werter Herr, wer bin ich, dass ich beurteilen könnte, wie klar die Weisheit des Asketen Gotama ist? Man müsste wirklich mit ihm auf einer Stufe stehen, um zu beurteilen, wie klar seine Weisheit ist.“ „Da lobt der werte Piṅgiyānī den Asketen Gotama aber mit einem großen Lob.“ „Wer bin ich, dass ich den Asketen Gotama loben könnte? Er wird von denen gelobt, die als die Ersten unter den Göttern und Menschen gelobt werden.“ „Aber aus welchem Grund bist du dem Asketen Gotama so ergeben?“