‚Ich sage, es gibt zwei Arten von sprachlichem Verhalten: das, das gepflegt werden soll, und das, das nicht gepflegt werden soll. Und beide sind sprachliches Verhalten.‘ Das hat der Buddha gesagt, aber inwiefern hat er es gesagt? Die Art von sprachlichem Verhalten, durch das, wenn es gepflegt wird, untaugliche Eigenschaften anwachsen und taugliche Eigenschaften verkümmern, soll man nicht pflegen. Die Art von sprachlichem Verhalten, durch das, wenn es gepflegt wird, untaugliche Eigenschaften verkümmern und taugliche Eigenschaften anwachsen, soll man pflegen. Und durch welche Art von sprachlichem Verhalten wachsen untaugliche Eigenschaften an, und taugliche Eigenschaften verkümmern? Da lügt jemand. Er wird vor eine Ratsversammlung geladen, vor eine Versammlung, einen Familienrat, eine Gilde oder an den königlichen Hof, und wird als Zeuge befragt: ‚He, Mann, bitte sag, was du weißt.‘ Ohne zu wissen, sagt er: ‚Ich weiß‘. Obwohl er weiß, sagt er: ‚Ich weiß nicht‘. Ohne zu sehen, sagt er: ‚Ich sehe‘. Obwohl er sieht, sagt er: ‚Ich sehe nicht‘. So lügt er wissentlich im eigenen Interesse, im Interesse anderer oder im Interesse einer banalen weltlichen Vergünstigung. Er redet so, dass er andere entzweit. Was er hier gehört hat, sagt er dort, und was er dort gehört hat, sagt er hier, um Menschen zu entzweien. So entzweit er die Einträchtigen, fördert Spaltung, freut sich an Spaltung, liebt die Spaltung und spricht Worte, die Spaltung fördern. Er redet hart. Er spricht Worte von der Art, die beißend, gehässig, verletzend, beleidigend ist, die an Zorn grenzt und nicht in die Versenkung führt. Er redet Unsinn. Seine Worte kommen zur falschen Zeit, sind unwahr, bedeutungslos, nicht im Einklang mit der Lehre und Schulung. Sie sind ohne Wert, kommen zur falschen Zeit, sind unbegründet, weitschweifig und nutzlos. Das ist die Art von sprachlichem Verhalten, durch das, wenn es gepflegt wird, untaugliche Eigenschaften anwachsen und taugliche Eigenschaften verkümmern.