Während ihr euch in Eintracht schult, mit gegenseitiger Wertschätzung, ohne Streit, kann es sein, dass einer der Mönche einen Verstoß oder eine Übertretung begeht. In einem solchen Fall sollt ihr keine Eile haben, ihn anzuklagen. So sollt ihr diese Person untersuchen: ‚Ich werde nicht geplagt sein, und die andere Person wird nicht verletzt sein, denn sie ist nicht zornig oder verbittert. Und sie hält nicht an ihren Ansichten fest, sondern lässt sie leicht los. Ich kann sie vom Untauglichen abbringen und im Tauglichen verankern.‘ Wenn ihr so denkt, ist es angebracht, zu der Person zu sprechen. Aber angenommen, ihr denkt so: ‚Ich werde nicht geplagt sein, aber die andere Person wird verletzt sein, denn sie ist zornig und verbittert. Doch sie hält nicht an ihren Ansichten fest, sondern lässt sie leicht los. Ich kann sie vom Untauglichen abbringen und im Tauglichen verankern. Aber dass die andere Person verletzt ist, ist eine geringfügige Sache. Es ist wichtiger, dass ich sie vom Untauglichen abbringen und im Tauglichen verankern kann.‘ Wenn ihr so denkt, ist es angebracht, zu der Person zu sprechen.