„Ebenso bringt da ein Mönch kein Leiden über sich selbst; und er gibt rechtmäßiges Glück nicht auf, ist aber nicht von Glück besessen. Er versteht: ‚Wenn ich mich tatkräftig anstrenge, schwindet die Leidenschaft in Bezug auf diese Leidensquelle. Und wenn ich Gleichmut entwickele, schwindet die Leidenschaft in Bezug auf diese andere Leidensquelle.‘ So strengt er sich entweder tatkräftig an oder er entwickelt Gleichmut, wie es angemessen ist. Durch tatkräftige Anstrengung schwindet die Leidenschaft in Bezug auf diese Leidensquelle, und so wird dieses Leiden abgetragen. Durch die Entwicklung von Gleichmut schwindet die Leidenschaft in Bezug auf diese andere Leidensquelle, und so wird dieses Leiden abgetragen. So sind Anstrengung und Streben fruchtbar. Dann überlegt da ein Mönch: ‚Wenn ich lebe, wie es mir gefällt, wachsen untaugliche Eigenschaften an und taugliche Eigenschaften verkümmern. Aber wenn ich mich unter Schmerzen anstrenge, verkümmern untaugliche Eigenschaften und taugliche Eigenschaften wachsen an. Warum strenge ich mich nicht unter Schmerzen an?‘ So tut er es also, und während er das tut, verkümmern untaugliche Eigenschaften und taugliche Eigenschaften wachsen an. Nach einiger Zeit strengt er sich nicht mehr unter Schmerzen an. Warum ist das so? Weil er das Ziel, für das er sich unter Schmerzen angestrengt hat, erreicht hat; darum tut er es jetzt nicht mehr.