Ebenso ist es möglich, dass ein gewisser Mönch denkt: ‚Der Asket hat gesagt, Verlangen sei ein Pfeil, und das Gift der Unwissenheit werde von Begehrlichkeit und bösem Willen eingegeben. Ich habe den Pfeil des Verlangens aufgegeben und das Gift der Unwissenheit entfernt; ich bin richtig auf das Erlöschen aus.‘ Da er richtig auf das Erlöschen aus wäre, würde er sich nicht auf Dinge einlassen, die dem Erlöschen nicht förderlich sind: auf unpassende Bilder, unpassende Töne, unpassende Gerüche, unpassende Geschmäcke, unpassende Berührungen und unpassende Vorstellungen. Wenn er das täte, würde keine Wollust seinen Geist befallen, und es käme in der Folge nicht zu Tod oder tödlichem Schmerz. Ich habe mir dieses Gleichnis ausgedacht, um etwas deutlich zu machen. Und das ist die Bedeutung: ‚Wunde‘ ist ein Ausdruck für die sechs inneren Sinnesfelder. ‚Gift‘ ist ein Ausdruck für Unwissenheit. ‚Pfeil‘ ist ein Ausdruck für Verlangen. ‚Sondieren‘ ist ein Ausdruck für Achtsamkeit. ‚Skalpell‘ ist ein Ausdruck für edle Weisheit. ‚Wundarzt‘ ist ein Ausdruck für den Klargewordenen, den Vollendeten, den vollkommen erwachten Buddha.