In künftigen Zeiten wird es Lämmer aus der Herde geben, die einen Fetzen ockerfarbenen Stoffs tragen, tugendlos und von schlechtem Charakter. Leute werden diesen tugendlosen Menschen im Namen des Saṅgha Gaben geben. Auch dann sage ich, dass eine religiöse Gabe, die dem Saṅgha erwiesen wird, unübersehbar und unermesslich ist. Denn in keinem Fall kann eine persönliche Spende fruchtbarer sein als eine, die dem Saṅgha erwiesen wird, sage ich. Es gibt diese vier Arten, Ānanda, auf die eine religiöse Gabe geläutert werden kann. Welche vier? Es gibt eine religiöse Gabe, die durch den Spender geläutert wird, nicht durch den Empfänger. Es gibt eine religiöse Gabe, die durch den Empfänger geläutert wird, nicht durch den Spender. Es gibt eine religiöse Gabe, die weder durch den Spender noch durch den Empfänger geläutert wird. Es gibt eine religiöse Gabe, die sowohl durch den Spender als auch durch den Empfänger geläutert wird. Und wie wird eine religiöse Gabe durch den Spender geläutert, nicht durch den Empfänger? Da ist der Spender tugendhaft, von gutem Charakter, doch der Empfänger ist tugendlos, von schlechtem Charakter. So wird eine religiöse Gabe durch den Spender geläutert, nicht durch den Empfänger. Und wie wird eine religiöse Gabe durch den Empfänger geläutert, nicht durch den Spender? Da ist der Spender tugendlos, von schlechtem Charakter, doch der Empfänger ist tugendhaft, von gutem Charakter. So wird eine religiöse Gabe durch den Empfänger geläutert, nicht durch den Spender.