Mittlere Lehrreden: Die letzten Fünfzig
ฉบับแปลเยอรมัน · Volume 14 · Page 170
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„Aber Herr, inwiefern darf ein Mönch einer genannt werden, der im abhängigen Entstehen bewandert ist?“ „Da versteht ein Mönch: ‚Wenn dieses besteht, gibt es dieses; aufgrund des Erscheinens von diesem erscheint dieses. Wenn dieses nicht besteht, gibt es dieses nicht; aufgrund des Aufhörens von diesem hört dieses auf. Das heißt: Unwissenheit ist die Bedingung für Willensbildungsprozesse. Willensbildungsprozesse sind die Bedingung für Bewusstsein. Bewusstsein ist die Bedingung für Namen und Form. Name und Form sind die Bedingung für die sechs Sinnesfelder. Die sechs Sinnesfelder sind die Bedingung für Kontakt. Kontakt ist die Bedingung für Gefühl. Gefühl ist die Bedingung für Verlangen. Verlangen ist die Bedingung für Ergreifen. Ergreifen ist die Bedingung für fortgesetztes Dasein. Fortgesetztes Dasein ist die Bedingung für Wiedergeburt. Wiedergeburt ist die Bedingung für das Zustandekommen von Alter und Tod, von Kummer, Klage, Schmerz, Traurigkeit und Bedrängnis. So kommt diese ganze Masse des Leidens zustande. Wenn Unwissenheit schwindet und restlos aufhört, hören Willensbildungsprozesse auf. Wenn Willensbildungsprozesse aufhören, hört Bewusstsein auf. Wenn Bewusstsein aufhört, hören Name und Form auf. Wenn Name und Form aufhören, hören die sechs Sinnesfelder auf. Wenn die sechs Sinnesfelder aufhören, hört Kontakt auf. Wenn Kontakt aufhört, hört Gefühl auf. Wenn Gefühl aufhört, hört Verlangen auf. Wenn Verlangen aufhört, hört Ergreifen auf. Wenn Ergreifen aufhört, hört fortgesetztes Dasein auf. Wenn fortgesetztes Dasein aufhört, hört Wiedergeburt auf. Wenn Wiedergeburt aufhört, hören Alter und Tod, Kummer, Klage, Schmerz, Traurigkeit und Bedrängnis auf. So hört diese ganze Masse des Leidens auf.‘ Insofern darf ein Mönch einer genannt werden, der im abhängigen Entstehen bewandert ist.“ „Aber Herr, inwiefern darf ein Mönch einer genannt werden, der in dem bewandert ist, was möglich und was unmöglich ist?“ „Da versteht ein Mönch: ‚Es ist ganz unmöglich, es kann nicht sein, dass eine Person, die die Ansicht vervollkommnet hat, irgendeine Bedingung als dauerhaft ansieht. Das ist nicht möglich. Aber es ist gut möglich, dass ein gewöhnlicher Mensch eine Bedingung als dauerhaft ansieht. Das ist möglich.‘ Er versteht: ‚Es ist ganz unmöglich, es kann nicht sein, dass eine Person, die die Ansicht vervollkommnet hat, irgendeine Bedingung als angenehm ansieht. Aber es ist gut möglich, dass ein gewöhnlicher Mensch eine Bedingung als angenehm ansieht.‘ Er versteht: ‚Es ist ganz unmöglich, es kann nicht sein, dass eine Person, die die Ansicht vervollkommnet hat, irgendetwas als Selbst ansieht. Aber es ist gut möglich, dass ein gewöhnlicher Mensch etwas als Selbst ansieht.‘

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