Mittlere Lehrreden: Die letzten Fünfzig
ฉบับแปลเยอรมัน · Volume 14 · Page 355
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Und wie wankt man nicht inmitten gegenwärtiger Erscheinungen? Da hat ein gebildeter edler Schüler die Edlen gesehen und ist in der Lehre der Edlen bewandert und geschult. Er hat wahre Menschen gesehen und ist in der Lehre der wahren Menschen bewandert und geschult. Er betrachtet nicht Form als das Selbst, das Selbst als etwas, das Form hat, Form als im Selbst oder das Selbst als in der Form. Er betrachtet nicht Gefühl … Wahrnehmung … Willensbildungsprozesse … oder Bewusstsein als das Selbst, das Selbst als etwas, das Bewusstsein hat, Bewusstsein als im Selbst oder das Selbst als im Bewusstsein. So wankt man nicht inmitten gegenwärtiger Erscheinungen. Wendet euch nicht zu Vergangenem zurück, wartet nicht auf Künftiges. Was vergangen ist, wurde aufgegeben, das Künftige ist noch nicht gekommen, und gegenwärtige Erscheinungen sieht man klar in jedem Fall. Das Nicht-Wankende, das Unerschütterliche: Wenn ihr das erkannt habt, hegt es. Heute ist der Tag, um sich anzustrengen; wer weiß, ob morgen der Tod kommt! Denn es gibt kein Feilschen mit dem Tod und seinem mächtigen Haufen. Wer so voll Eifer meditiert, unermüdlich bei Tag und Nacht, er ist es, der eine erlesene Nacht hat – so erklärt der friedvolle Abgeklärte. So habe ich die Mönche und Nonnen mit einem Dhammavortrag über den Merksatz und die Aufgliederung über den angeleitet, der eine erlesene Nacht hat.“

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