und zum dritten Mal sagte Mahāpajāpati Gotamī zum Buddha: „Herr, ich habe dieses neue Paar von Gewändern eigens für den Buddha gesponnen und gewoben. Dass der Buddha es doch bitte aus Anteilnahme von mir annehme.“ Und zum dritten Mal sagte der Buddha zu ihr: „Gib es dem Saṅgha, Gotamī. Wenn du es dem Saṅgha gibst, werden sowohl der Saṅgha als auch ich geehrt sein.“ Daraufhin sagte der Ehrwürdige Ānanda zum Buddha: „Herr, bitte nimm das neue Paar von Gewändern von Mahāpajāpati Gotamī an. Herr, Mahāpajāpati war dem Buddha eine große Hilfe. Sie ist seine Tante und hat ihn aufgezogen, ihn ernährt und ihm ihre Milch gegeben. Als seine leibliche Mutter starb, stillte sie ihn an ihrer Brust. Und der Buddha war Mahāpajāpati eine große Hilfe. Sie verdankt es dem Buddha, dass sie Zuflucht zum Buddha, zur Lehre und zum Saṅgha genommen hat. Sie verdankt es dem Buddha, dass sie keine lebenden Geschöpfe tötet, nicht stiehlt, keine sexuellen Verfehlungen begeht, nicht lügt und keine Rauschmittel wie Bier, Wein und Branntwein trinkt. Sie verdankt es dem Buddha, dass sie auf Erfahrung gegründete Zuversicht zum Buddha, zur Lehre und zum Saṅgha hat und die Tugend besitzt, die von den Edlen geliebt wird. Sie verdankt es dem Buddha, dass sie frei von Zweifel ist bezüglich des Leidens, des Ursprungs des Leidens, des Aufhörens des Leidens und der Übung, die zum Aufhören des Leidens führt. Der Buddha war Mahāpajāpati eine große Hilfe.“