Mittlere Lehrreden: Die letzten Fünfzig
ฉบับแปลเยอรมัน · Volume 14 · Page 394
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Aber ein anderer Asket oder Brahmane erfährt da durch eifriges, entschlossenes, hingegebenes und beflissenes Bemühen und richtigen Gebrauch des Geistes eine Versenkung des Herzens solcher Art, dass sie geläuterte und übermenschliche Hellsichtigkeit hervorbringt. Mit dieser Hellsichtigkeit sieht er diese Person hier, die das Töten lebender Geschöpfe unterließ … und rechte Ansicht hatte. Und er sieht, dass sie, als ihr Körper auseinanderbrach, nach dem Tod, an einem verlorenen Ort wiedergeboren wurde, einem schlechten Ort, in der Unterwelt, der Hölle. Er sagt: ‚Es scheint, so etwas wie gute Taten und ein Ergebnis guten Verhaltens gibt es nicht. Denn ich habe hier eine Person gesehen, die das Töten lebender Geschöpfe unterließ … und rechte Ansicht hatte. Und ich sah, dass sie, als ihr Körper auseinanderbrach, nach dem Tod, an einem verlorenen Ort wiedergeboren wurde, einem schlechten Ort, in der Unterwelt, der Hölle.‘ Er sagt: ‚Es scheint, jeder, der das Töten lebender Geschöpfe unterlässt … und rechte Ansicht hat, wird in der Hölle wiedergeboren. Die, die diese Auffassung haben, haben die richtige Auffassung. Die, die eine andere Auffassung haben, haben eine falsche Auffassung.‘ Und so hält er eigensinnig an dem fest, was er selbst erkannt, gesehen und verstanden hat, und besteht darauf: ‚Das allein ist die Wahrheit, alles andere ist unnütz.‘ Wenn in diesem Fall ein Asket oder Brahmane sagt: ‚Es scheint, es gibt so etwas wie schlechte Taten und ein Ergebnis schlechten Verhaltens‘, so gestehe ich ihm das zu. Und wenn er sagt: ‚Ich habe hier eine Person gesehen, die lebende Geschöpfe tötete … und falsche Ansicht hatte. Und ich sah, dass sie, als ihr Körper auseinanderbrach, nach dem Tod, in der Hölle wiedergeboren wurde‘, so gestehe ich ihm auch das zu. Aber wenn er sagt: ‚Es scheint, jeder, der lebende Geschöpfe tötet … und falsche Ansicht hat, wird in der Hölle wiedergeboren‘, so gestehe ich ihm das nicht zu. Und wenn er sagt: ‚Die, die diese Auffassung haben, haben die richtige Auffassung. Die, die eine andere Auffassung haben, haben eine falsche Auffassung‘, so gestehe ich ihm auch das nicht zu. Und wenn er eigensinnig an dem festhält, was er selbst erkannt, gesehen und verstanden hat, und darauf besteht: ‚Das allein ist die Wahrheit, alles andere ist unnütz‘, so gestehe ich ihm auch das nicht zu. Warum ist das so? Weil das Erkennen des Klargewordenen über die große Aufgliederung der Taten anders ist.

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