Verbundene Lehrreden: Das Kapitel über die Aggregate
German Translation · Sutta Piṭaka — The Basket of Discourses · Volume 17 · 340 pages
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- Page 1–7 Nakulapitu-Sutta Der alte und kranke Hausherr Nakulapitā kommt zum Buddha und bittet um eine Unterweisung zu dauerhaftem Wohlergehen. Der Buddha lehrt, dass der Geist nicht krank sein muss, auch wenn der Körper krank ist. Sāriputta erläutert dies dann weiter: Wer die 5 Daseinsgruppen (Form, Gefühl, Wahrnehmung, Gestaltungen, Bewusstsein) als Selbst ansieht, dem entstehen Kummer und Verzweiflung, wenn sich diese Daseinsgruppen verändern; wer die Daseinsgruppen nicht als Selbst ansieht, dessen Geist wird nicht mit
- Page 7–11 Lehrrede über die Bhikkhus, die nach Pacchābhūmi gehen, und die Lehre vom Entfernen von Begierde und Leidenschaft Eine Gruppe von Bhikkhus will in die Gegend von Pacchābhūmi reisen. Der Buddha rät ihnen, sich zuvor von Sāriputta zu verabschieden, denn er sei ein Weiser, der seinen Gefährten im heiligen Leben hilft. Sāriputta lehrt diese Bhikkhus: Wenn sie gefragt werden, was ihr Lehrer lehrt, sollen sie antworten, er lehre das Entfernen von Begierde und Leidenschaft (chandarāga); wenn weiter gefragt wird, in Bezug worauf, sollen sie antworten: in Bezug auf die 5 Daseinsgruppen. Er erklärt sowohl den Nachtei
- Page 12–17 Zwei Hāliddikāni-Suttas (über den Heimatlosen und über die Befreiung durch das Versiegen des Begehrens) Der Hausherr Hāliddikāni geht zu Mahākaccāna und bittet um eine ausführliche Erklärung eines kurzen Verses, den der Buddha im Aṭṭhaka-Vagga sprach: über den Weisen (muni), der sein Heim aufgegeben hat, nirgends haftend umherzieht, sich nicht im Dorf mit anderen vermischt und frei von Sinnlichkeit und dem Wunsch nach Geltung ist. Mahākaccāna erklärt, dass die Elemente (Form, Gefühl, Wahrnehmung, Gestaltungen, Bewusstsein) die Heimstatt des Bewusstseins sind, solange es durch Leidenschaft gebunden
- Page 17–20 Samādhi-Sutta und Paṭisallāna-Sutta Der Buddha lehrt die Bhikkhus, Sammlung (samādhi) und Abgeschiedenheit (paṭisallāna) zu entfalten, denn wer einen gesammelten Geist hat, erkennt der Wirklichkeit gemäß klar, nämlich das Entstehen und Vergehen der 5 Daseinsgruppen. Er erklärt, dass das Sich-Erfreuen, Gefallen-Finden und Hängen an den Daseinsgruppen zu Anhaften und zum Kreisen im Leiden führt, während das Nicht-Erfreuen an den Daseinsgruppen die Freude erlöschen lässt, das Anhaften erlöschen lässt, bis hin zum Erlöschen der ganzen
- Page 20–25 Zwei Upādāparitassanā-Suttas Der Buddha zeigt den Unterschied zwischen der Erregung durch Anhaften (upādāparitassanā) und der Nicht-Erregung durch Nicht-Anhaften (anupādāaparitassanā). Der ununterwiesene Weltling sieht die 5 Daseinsgruppen als Selbst; wenn sie sich verändern, entstehen Schrecken, Angst und Anhaften. Der edle Schüler mit klarer Einsicht hingegen sieht die Daseinsgruppen nicht als Selbst und bleibt unerschüttert, auch wenn sie sich verändern. Die zweite Lehrrede bringt denselben Inhalt, verwendet aber die For
- Page 25–26 Lehrrede über vergangene, zukünftige und gegenwärtige Daseinsgruppen (Ende des Nakulapitu-Vagga) Der Buddha zeigt, dass die 5 Daseinsgruppen, ob vergangen, zukünftig oder auch gegenwärtig, alle unbeständig, leidvoll und nicht-selbst (anattā) sind. Ein edler Schüler, der dies sieht, trauert den vergangenen Daseinsgruppen nicht nach, freut sich nicht auf zukünftige und übt sich in Ernüchterung, Loslösung und dem Erlöschen in Bezug auf die gegenwärtigen. Diese Lehrrede zeigt die drei Daseinsmerkmale in allen drei Zeiten und schließt den ersten Vagga, den Nakulapitu-Vagga, mit einem Merkvers ab
- Page 27–30 Anicca-Vagga: Lehrreden über die Unbeständigkeit der Daseinsgruppen (Lehrreden 39–47) Ein neuer Vagga, der Anicca-Vagga, beginnt. Er besteht aus mehreren kurzen Lehrreden mit gleichem Aufbau, die zeigen, dass die 5 Daseinsgruppen unbeständig, leidvoll und nicht-selbst sind, im Wechsel mit Lehrreden, die dies als Kette verknüpfen: Was unbeständig ist, ist leidvoll; was leidvoll ist, ist nicht-selbst; daher sollte man es nicht so ansehen: „Dies ist mein, dies bin ich, dies ist mein Selbst.“ Weiter wird gezeigt, dass auch die Ursachen und Bedingungen, die die Daseinsgruppen entstehe
- Page 30–31 Lehrrede über Ānandas Frage nach dem Erlöschen (Ende des Anicca-Vagga) Ānanda fragt den Buddha, was mit dem Wort „Erlöschen“ (nirodha) gemeint ist, das Erlöschen welcher Dinge. Der Buddha antwortet, dass die 5 Daseinsgruppen alle unbeständig und bedingt (saṅkhata) sind, in Abhängigkeit von Ursachen und Bedingungen entstehen und ihrer Natur nach versiegen, zerfallen, verblassen und erlöschen; das Erlöschen eben dieser Daseinsgruppen wird Nirodha genannt. Diese Lehrrede schließt den zweiten Vagga, den Anicca-Vagga, mit einem Merkvers ab.
- Page 32–33 Bhāra-Sutta (Beginn des Bhāra-Vagga) Der Buddha lehrt im Gleichnis, dass die 5 Daseinsgruppen des Anhaftens wie eine schwere „Last“ sind. Der Träger der Last ist der Weltling mit diesem oder jenem Namen und Geschlecht; das Begehren, das zu neuem Dasein führt, ist „das Aufnehmen der Last“, und das völlige Erlöschen des Begehrens ist „das Ablegen der Last“. Er schließt mit einem Vers: Die 5 Daseinsgruppen sind eine schwere Last in der Welt; sie abzulegen ist Glück und das völlige Erlöschen der Befleckungen. Diese Lehrrede gibt ein le
- Page 33–34 Pariññā-Sutta und Lehrreden über das höhere Wissen und das Aufgeben von Begierde und Leidenschaft Der Buddha zeigt, dass die 5 Daseinsgruppen Dinge sind, die man vollständig verstehen sollte (pariññeyya dhamma), und dass das wahre vollständige Verstehen das Versiegen von Gier, Hass und Verblendung ist. Wer die Daseinsgruppen nicht durch höheres Wissen kennt, nicht vollständig versteht, nicht von ihnen loslässt und sie nicht aufgibt, kann das Leiden nicht beenden; wer sie aber durch höheres Wissen kennt und aufgibt, beendet das Leiden. Er lehrt auch, die Begierde und Leidenschaft für jede ein
- Page 34–37 Lehrrede über Reiz, Gefahr und Entrinnen vor dem Erwachen Der Buddha erzählt, dass er vor seinem Erwachen, als er noch Bodhisatta war, nach der Antwort suchte, was der Reiz (assāda), die Gefahr (ādīnava) und das Entrinnen (nissaraṇa) der 5 Daseinsgruppen ist. Er fand heraus, dass das Glück und die Freude, die aus den Daseinsgruppen entstehen, ihr Reiz sind, dass ihre Unbeständigkeit, Veränderlichkeit und Leidhaftigkeit ihre Gefahr ist und dass das Entfernen von Begierde und Leidenschaft für die Daseinsgruppen das Entrinnen ist. Als er diese drei Seiten
- Page 37–41 Lehrreden darüber, warum Wesen an den Daseinsgruppen Gefallen finden, und über ihre Last und Zerbrechlichkeit (Ende des Bhāra-Vagga) Eine Gruppe kurzer Lehrreden am Ende des Vagga erklärt: Hätten die 5 Daseinsgruppen gar keinen Reiz, so würden die Wesen nicht nach ihnen verlangen; weil sie aber tatsächlich einen Reiz haben, verlangen die Wesen nach ihnen; weil sie eine Gefahr haben, wenden sich die Wesen von ihnen ab; weil es ein Entrinnen gibt, können die Wesen befreit werden. Wer sich an den Daseinsgruppen erfreut, erfreut sich am Leiden; das Entstehen der Daseinsgruppen ist das Entstehen von Leiden und Krankheit, ihr Erlös
- Page 42–43 Natumhāka-Sutta (Was nicht euch gehört) Der Buddha lehrt, die 5 Daseinsgruppen aufzugeben, denn sie gehören nicht euch (natumhākaṃ); das Aufgeben dessen, was nicht einem selbst gehört, führt zu Wohl und Glück. Er gibt als Gleichnis: Wenn andere das Gras, das Holz, die Zweige und Blätter im Jetavana wegtragen, verbrennen oder sonst etwas damit tun, sollten die Bhikkhus darüber nicht betrübt sein, denn diese Dinge sind weder ihr Selbst noch gehören sie zu ihrem Selbst. Ebenso sind die 5 Daseinsgruppen nicht wirklich unser und sollten da
- Page 43–46 Lehrreden über „Worauf man latent geneigt ist, danach wird man bestimmt“ (2 Lehrreden) Ein Bhikkhu bittet um eine kurze Unterweisung, um sie in Zurückgezogenheit zu üben. Der Buddha sagt: Wozu die Befleckungen latent geneigt sind (anusaya), danach wird man bestimmt; gibt es keine latente Neigung, wird man nicht danach bestimmt. Der Bhikkhu erläutert, dass damit die 5 Daseinsgruppen gemeint sind, in denen latente Befleckungen liegen. Dieser Bhikkhu übt gemäß der Lehre und erlangt die Arahantschaft. Die zweite Lehrrede lehrt denselben Inhalt mit leicht abweichenden Worten, nämlich „
- Page 46–50 Lehrreden mit Ānanda über Entstehen, Bestehen und Veränderung der Daseinsgruppen Der Buddha fragt Ānanda, was er antworten würde, wenn jemand fragte, bei welchen Dingen Entstehen, Vergehen und Veränderung während des Bestehens erkennbar sind. Ānanda antwortet, dass bei allen 5 Daseinsgruppen Entstehen, Vergehen und Veränderung während des Bestehens erkennbar sind, und der Buddha bestätigt diese Antwort. In der folgenden Lehrrede erweitert er die Frage auf die drei Zeiten: Auch bei den in der Vergangenheit erloschenen, den in der Zukunft noch nicht entstandenen und den in der
- Page 50–52 Vier Dhammānudhammapaṭipanna-Suttas (Ende des Natumhāka-Vagga) Der Buddha zeigt, dass ein Bhikkhu, der der Lehre gemäß übt, viel in Ernüchterung (nibbidā) gegenüber den 5 Daseinsgruppen verweilen sollte; ist er ernüchtert, versteht er die Daseinsgruppen vollständig; versteht er sie vollständig, wird er von den Daseinsgruppen und von Geburt, Alter, Tod und allem Kummer befreit. Die folgenden Lehrreden bringen denselben Inhalt, ersetzen ihn aber der Reihe nach durch die Betrachtung der Daseinsgruppen als unbeständig, als leidvoll und als nicht-selbst. Es sind
- Page 53–55 Attadīpa-Sutta (Beginn des Attadīpa-Vagga) Der Buddha lehrt die Bhikkhus, sich selbst eine Insel und Zuflucht zu sein, die Lehre als Insel und Zuflucht zu haben und keine andere Zuflucht. Sie sollen gründlich betrachten, woraus Kummer und Verzweiflung entstehen. Die Antwort: Der ununterwiesene Weltling sieht die 5 Daseinsgruppen als Selbst; wenn sich die Daseinsgruppen verändern, entsteht Kummer. Dann zeigt er den Ausweg: Wenn man die Unbeständigkeit, Veränderlichkeit und das Erlöschen der Daseinsgruppen der Wirklichkeit gemäß mit Weishe
- Page 55 Sakkāya-Sutta (Der Weg zum Entstehen und Erlöschen der Persönlichkeitsansicht) – mitten in der Lehrrede abgebrochen Der Buddha zeigt den Weg, der zum Entstehen der Persönlichkeit (sakkāya, das Ergreifen des Körpers bzw. der 5 Daseinsgruppen als Selbst) führt: Der ununterwiesene Weltling sieht jede Daseinsgruppe als Selbst oder als zum Selbst gehörig; dies wird als Übung bezeichnet, die zum Leiden führt. Dann beginnt er, den entgegengesetzten Weg zu zeigen, den Weg, der zum Erlöschen der Persönlichkeit führt, bei dem der unterwiesene edle Schüler die Daseinsgruppen nicht als Selbst sieht; doch dieser Teil bric
- Page 56–57 (Schluss der vorigen Lehrrede) Der Weg zum Erlöschen der Persönlichkeitsansicht und das Sehen der 5 Daseinsgruppen gemäß den drei Merkmalen Der Anfang von Seite 56 ist der Schluss der Lehrrede, die vom vorigen Abschnitt fortgesetzt wird. Er erklärt, dass das Nicht-Sehen der 5 Daseinsgruppen als Selbst oder als zum Selbst gehörig der Weg ist, der zum Erlöschen der Persönlichkeitsansicht (sakkāyadiṭṭhi, die Ansicht, es gebe ein Selbst) führt. Dann folgt eine neue Lehrrede mit der Standardformel: Alle 5 Daseinsgruppen sind unbeständig und leidvoll; weil sie unbeständig und leidvoll sind, sind sie nicht-selbst und sollten mit rechter We
- Page 57–58 Die Ursache der Ansicht, es gebe ein Selbst, und die Grundlage des Ich-Dünkels Die Lehrrede erklärt, dass alle Asketen und Brahmanen, die auf verschiedene Weise ein Selbst sehen, dies tun, indem sie eine der 5 Daseinsgruppen auf eine von 20 Arten ergreifen (etwa: die Form als Selbst sehen, das Selbst in der Form sehen usw.). Wenn man so ergreift, entsteht das Gefühl „ich bin“ (asmi), gefolgt von der Tätigkeit der fünf Sinnesfähigkeiten auf der Grundlage der Unwissenheit. Daher entstehen im ununterwiesenen Weltling viele Vorstellungen über sich selbst. Beim unterwiesenen ed
- Page 58–60 Bestimmung der 5 Daseinsgruppen und der 5 Daseinsgruppen des Anhaftens Der Buddha gibt eine klare Bestimmung der 5 Daseinsgruppen (Form, Gefühl, Wahrnehmung, Gestaltungen, Bewusstsein), die vergangene, zukünftige und gegenwärtige, innere und äußere, grobe und feine, niedrige und erhabene, ferne und nahe umfasst. Dann erklärt er gesondert die 5 Daseinsgruppen des Anhaftens (upādānakkhandha): die Daseinsgruppen, soweit sie noch mit Trieben verbunden und Grundlage des Anhaftens sind. Dieser Unterschied zeigt, dass die Daseinsgruppen an sich nicht das Problem sind, son
- Page 60–62 Soṇa-Sutta 1 – Über den Dünkel, sich anhand der Daseinsgruppen zu vergleichen Der Buddha sagt zu Soṇa, dem Sohn eines Hausherrn, dass Asketen und Brahmanen, die sich aufgrund der unbeständigen Form, des Gefühls, der Wahrnehmung, der Gestaltungen oder des Bewusstseins für besser, gleich oder schlechter als andere halten, dies alles tun, weil sie die Wirklichkeit nicht sehen, wie sie ist. Als er Soṇa betrachten lässt, ob die 5 Daseinsgruppen beständig oder unbeständig, leidvoll oder nicht sind, antwortet Soṇa, sie seien unbeständig und leidvoll und sollten daher nicht als S
- Page 62–63 Soṇa-Sutta 2 – Über die Merkmale wahrer Asketen und Brahmanen Der Buddha sagt, dass Asketen und Brahmanen, die Form, Gefühl, Wahrnehmung, Gestaltungen und Bewusstsein sowie deren Entstehen, Erlöschen und den Weg zu deren Erlöschen nicht klar kennen, noch nicht wirklich das Ziel des Asketen- oder Brahmanentums verwirklicht haben, selbst wenn sie als Asketen oder Brahmanen verehrt werden. Umgekehrt gelten nur diejenigen, die diese Dinge in diesem Leben durch eigene klare Weisheit kennen, als vollkommene Asketen und Brahmanen.
- Page 63–65 Das Erlöschen von Freude und Leidenschaft sehen, um befreit zu werden (Ende des 5. Vagga und des Mūlapaṇṇāsaka) Zwei kurze Lehrreden lehren: Wenn ein Bhikkhu die 5 Daseinsgruppen der Wirklichkeit gemäß als unbeständig sieht (ob durch direkte Betrachtung oder durch gründliche Aufmerksamkeit), führt diese rechte Sicht zu Ernüchterung, zum Versiegen von Freude (nandī) und Leidenschaft (rāga), bis der Geist vollständig befreit ist. Am Ende von Seite 65 steht der Schlussvermerk des „Attadīpa-Vagga“, des 5. Vagga, mit einem Merkvers, und das Ende des „Mūlapaṇṇāsaka“ (der ersten fünfzig Lehrreden) des Khandha-Sa
- Page 66 Upāya-Sutta (Beginn des Majjhimapaṇṇāsaka, 1. Vagga) Ein neuer Abschnitt beginnt, der „Majjhimapaṇṇāsaka“, dessen erster Vagga „Upāya-Vagga“ heißt. Diese Lehrrede lehrt, dass ein Bewusstsein mit Verstrickung (upāya), also mit den übrigen 4 Daseinsgruppen als Objekt und Grundlage, wächst, gedeiht und sich ausbreitet, während ein Bewusstsein ohne Verstrickung befreit ist. Wenn ein Bhikkhu die Leidenschaft für die 5 Elemente aufgegeben hat, hat das Bewusstsein keine Grundlage mehr, wächst nicht, ist befreit, gefestigt, zufrieden, nicht erregt und erl
- Page 67–68 Bīja-Sutta – Das Gleichnis vom Samen Der Buddha vergleicht das Bewusstsein mit fünf Arten von Samen: So wie diese, selbst wenn sie unversehrt sind, ohne Erde und Wasser nicht wachsen und gedeihen können, so kann das Bewusstsein wachsen und gedeihen, wenn es die 4 Daseinsgruppen als Erde (das Element, in dem es Fuß fasst) und Freude und Leidenschaft als Saft (Feuchtigkeit) hat. Wenn ein Bhikkhu die Leidenschaft für die 5 Elemente aufgibt, hat das Bewusstsein keinen Ort, an dem es Fuß fassen kann, und wächst nicht; so wird es befreit
- Page 68–71 Ausspruch über „Es möge nicht sein“ und das Abschneiden der niederen Fesseln Der Buddha tut einen feierlichen Ausspruch (udāna): Ein Bhikkhu, der befreit ist, indem er nicht so ergreift: „Es möge nicht sein, es möge nicht mein sein, es wird nicht sein, es wird nicht mein sein“, kann die niederen Fesseln abschneiden. Als ein Bhikkhu nach der Bedeutung fragt, erklärt er, dass der ununterwiesene Weltling die 5 Daseinsgruppen als Selbst ergreift und daher vor dem Nicht-Sein seines Selbst erschrickt, während der edle Schüler nicht erschrickt, weil er nicht so ergreift. Und we
- Page 72–76 Parivaṭṭa-Sutta – Über das Erwachen durch vierfaches Erkennen der 5 Daseinsgruppen Der Buddha erklärt, dass er, solange er die „vier Runden“ (die Daseinsgruppe selbst, ihr Entstehen, ihr Erlöschen und den Weg zu ihrem Erlöschen) der 5 Daseinsgruppen des Anhaftens nicht wirklich erkannt hatte, nicht erklärte, das unübertroffene vollkommene Erwachen verwirklicht zu haben. Dann erklärt er ausführlich Bestimmung, Entstehungsursache und Erlöschensursache jeder Daseinsgruppe sowie den edlen achtfachen Pfad als Weg zu ihrem Erlöschen. Wer all diese Daseinsgruppen so erkennt, dass er
- Page 76–81 Sattaṭṭhāna-Sutta – Über die Geschicklichkeit in 7 Punkten und die dreifache Betrachtung Der Buddha zeigt, dass ein Bhikkhu, der in 7 Punkten in Bezug auf jede Daseinsgruppe geschickt ist – er kennt die Daseinsgruppe selbst, ihr Entstehen, ihr Erlöschen, den Weg zu ihrem Erlöschen, ihren Reiz (assāda), ihre Gefahr (ādīnava) und das Entrinnen (nissaraṇa) – und sie zudem nach Elementen, Sinnesgrundlagen und abhängigem Entstehen betrachtet, ein Vollendeter genannt wird, der das heilige Leben gelebt hat und in dieser Lehre und Disziplin der höchste Mensch ist. Diese Lehrrede erweitert d
- Page 81–82 Der Unterschied zwischen dem Tathāgata und einem durch Weisheit befreiten Bhikkhu Der Buddha sagt, dass sowohl der Tathāgata, der Arahant und vollkommen Erwachte, als auch ein durch Weisheit befreiter Bhikkhu (paññāvimutta) gleichermaßen durch Ernüchterung, Loslösung, Erlöschen und Nicht-Anhaften von den 5 Daseinsgruppen befreit sind. Als die Bhikkhus jedoch nach dem Unterschied fragen, sagt er, der Tathāgata sei derjenige, der den nicht entstandenen Pfad entstehen ließ, den nicht vorhandenen Weg vorhanden machte und den Pfad aus eigener Kraft erkannte, während die Schüler nu
- Page 82–85 Anattalakkhaṇa-Sutta, dargelegt der Gruppe der Fünf Eine überaus wichtige Lehrdarlegung für die Gruppe der fünf Bhikkhus (pañcavaggiya) im Wildpark Isipatana. Der Buddha zeigt, dass jede der 5 Daseinsgruppen nicht-selbst (anattā) ist: Wäre sie ein Selbst, würde sie nicht zu Krankheit führen, und man könnte sie nach Wunsch lenken; weil sie aber nicht-selbst ist, führt sie zu Krankheit und lässt sich nicht lenken. Dann lässt er sie betrachten, dass alle Daseinsgruppen unbeständig und leidvoll sind und daher nicht als Selbst angesehen werden sollten
- Page 85–88 Mahāli-Sutta – Über die Ursache von Befleckung und Reinheit Der Licchavi Mahāli fragt nach der Aussage Pūraṇa Kassapas, es gebe keine Ursache und keine Bedingung für die Befleckung und die Reinheit der Wesen. Der Buddha widerspricht und erklärt: Wären die 5 Daseinsgruppen ausschließlich leidvoll, würden die Wesen nicht nach ihnen verlangen; weil die Daseinsgruppen aber Glück bringen, verlangen die Wesen nach ihnen und werden befleckt. Umgekehrt: Wären die Daseinsgruppen ausschließlich glücklich, würden die Wesen sich nicht von ihnen abwenden; weil die Da
- Page 88 Die 5 Daseinsgruppen gleichen einem lodernden Feuer Eine kurze Lehrrede, die sagt, dass Form, Gefühl, Wahrnehmung, Gestaltungen und Bewusstsein alle brennend heiß sind wie ein loderndes Feuer. Sieht der unterwiesene edle Schüler dies, wendet er sich von allen Daseinsgruppen ab, löst sich von ihnen und wird schließlich befreit. Es ist ein Gleichnis, das ein Gefühl der Dringlichkeit weckt, das Anhaften an den Daseinsgruppen loszulassen.
- Page 88–90 Niruttipatha-Sutta – Über Ausdrucksweisen, die nicht getadelt werden (Ende des Upāya-Vagga) Der Buddha zeigt 3 Wege des sprachlichen Ausdrucks, die von kundigen Asketen und Brahmanen nicht bestritten werden: von Daseinsgruppen, die in der Vergangenheit erloschen sind, zu sagen „sie sind gewesen“, von Daseinsgruppen, die in der Zukunft noch nicht entstanden sind, „sie werden sein“, und von den gegenwärtig bestehenden Daseinsgruppen „sie sind“. Selbst Lehren außerhalb des Buddhismus, die Ursache und Bedingung leugnen, wagen es nicht, diese Ausdrucksweisen zu bestreiten, aus Furcht, getad
- Page 91–98 Arahanta-Vagga: Neun kurze Lehrreden darüber, dass das Aufgeben des Anhaftens an den Daseinsgruppen von Māra befreit Der 2. Vagga (Arahanta-Vagga) besteht aus neun kurzen Lehrreden gleicher Form. In jeder bittet ein Bhikkhu um eine kurze Lehrdarlegung, um allein Meditation zu üben. Der Buddha sagt abwechselnd, dass wer an den 5 Daseinsgruppen haftet, sich etwas auf sie einbildet oder sich an ihnen erfreut, von Māra gefesselt ist, wer dies aber nicht tut, von Māra frei ist; ebenso soll man den Wunsch nach dem aufgeben, was unbeständig, leidvoll, nicht-selbst, nicht einem selbst gehörig oder Grundlage der Leiden
- Page 98–99 Rādha-Sutta und Surādha-Sutta (Ende des Arahanta-Vagga) Rādha und Surādha fragen auf ähnliche Weise, wie man erkennen und sehen muss, damit das Ich-Machen, das Mein-Machen und die latente Neigung zum Dünkel weder in diesem mit Bewusstsein versehenen Körper noch in allen äußeren Merkmalen bestehen. Der Buddha lehrt, alle 5 Daseinsgruppen mit rechter Weisheit so zu sehen: „Das ist nicht mein, das bin ich nicht, das ist nicht mein Selbst.“ Nachdem sie dies gehört haben, werden beide Arahants. Diese Lehrrede schließt den Arahanta-Vagga, den 2. Vagga, mit
- Page 100–101 Khajjanīya-Vagga (Beginn des 3. Vagga): Der Weltling und der edle Schüler im Verständnis der Daseinsgruppen Ein neuer Vagga namens „Khajjanīya-Vagga“ beginnt mit drei kurzen Lehrreden ähnlichen Aufbaus. Sie zeigen den Unterschied zwischen dem ununterwiesenen Weltling, der Reiz, Gefahr und Entrinnen der 5 Daseinsgruppen sowie ihr Entstehen und Vergehen nicht der Wirklichkeit gemäß kennt, und dem unterwiesenen edlen Schüler, der all dies klar erkennt. Gerade dieses unterschiedliche Verständnis bestimmt, wer im Daseinskreislauf gefangen bleibt und wer die Möglichkeit zur Befreiung hat.
- Page 101–102 Die Betrachtung der 5 Daseinsgruppen bis zur Arahantschaft, mit Versen zum Lob des Arahant Die Lehrrede lehrt die Betrachtung der 5 Daseinsgruppen gemäß der Standardformel als unbeständig, leidvoll und nicht-selbst, bis der edle Schüler sich abwendet, sich löst, befreit wird und die Arahantschaft erlangt. Es folgen schöne Verse zum Lob der Arahants: Sie sind wahrhaft glücklich, frei von Begehren, haben das Netz der Verblendung zerrissen, ihr Geist ist ungetrübt, sie gleichen Brahmā, sind frei von Trieben, wahre Söhne des Buddha, die die Stufe der vollkommen Geschulten erreicht haben.
- Page 102–103 Die Betrachtung der 5 Daseinsgruppen bis zur Arahantschaft (kurze Wiederholung) Eine kurze Lehrrede, die dieselbe Standardlehre wie die vorige noch einmal wiederholt: Das Sehen der 5 Daseinsgruppen als unbeständig, leidvoll und nicht-selbst führt zu Ernüchterung, Loslösung und Befreiung bis zur Arahantschaft. Sie betont die Bedeutung der drei Daseinsmerkmale als Kern der Übung zur Befreiung, doch diesmal folgen keine Lobverse wie bei der vorigen Lehrrede.
- Page 103–105 Sīha-Sutta – Das Gleichnis vom Löwen Der Buddha vergleicht sich mit einem Löwen: Wenn dieser am Abend sein Löwengebrüll ausstößt, fürchten sich alle Tiere und fliehen in ihre Verstecke, und selbst die königlichen Elefanten, die an Ketten gebunden sind, erschrecken so, dass sie ihre Fesseln zerreißen und fliehen. Ebenso geraten, wenn der Tathāgata die Lehre vom Entstehen und Vergehen der 5 Daseinsgruppen darlegt, selbst langlebige und strahlende Gottheiten in Furcht, weil sie erkennen, dass auch sie unbeständig, nicht dauerhaft und
- Page 105–110 Khajjanīya-Sutta – Über das Verzehrtwerden durch die 5 Daseinsgruppen Die Lehrrede erklärt, dass die Erinnerung an frühere Leben in Wahrheit eine Erinnerung an die 5 Daseinsgruppen ist. Dann gibt der Buddha die Worterklärung (nirutti, Herkunft des Namens) jeder Daseinsgruppe: Form heißt Form, weil sie durch Kälte, Hitze, Hunger und Durst „verändert/bedrängt“ wird; Gefühl heißt so, weil es „das Objekt erfährt“; Wahrnehmung, weil sie „wiedererkennt“; Gestaltungen, weil sie „das Gestaltete gestalten“; Bewusstsein, weil es „das Objekt erkennt“. Der unterwiesene edle S
- Page 110 (Text am Bandende abgebrochen) Beginn einer neuen Lehrrede im Nigrodhārāma bei Kapilavatthu Der letzte Teil von Seite 110 ist nur die Einleitung einer neuen Lehrrede, die noch keinen Lehrinhalt darlegt. Sie berichtet, dass der Erhabene einmal im Nigrodhārāma bei Kapilavatthu im Land der Sakyer weilte. Nachdem er die Mönchsgemeinde aus einem bestimmten Grund fortgeschickt hatte, ging er in Kapilavatthu auf Almosengang und begab sich später in den Großen Wald (Mahāvana). Der Text bricht hier ab, da der vorliegende Datenabschnitt endet.
- Page 111–113 Piṇḍolya-Sutta (Fortsetzung des vorigen Abschnitts) Der Buddha sorgt sich um die neuen Bhikkhus, die erst kürzlich ordiniert wurden und mit Lehre und Disziplin noch nicht vertraut sind, und vergleicht sie mit Kälbern ohne Mutter oder Samen ohne Wasser. Daraufhin kommt Brahmā Sahampati und bittet ihn, sich der Mönchsgemeinde wieder wie früher anzunehmen. Der Buddha willigt schweigend ein. Dann bewirkt er durch eine übernatürliche Kraft, dass die Bhikkhus erschrocken eilig zu ihm kommen, und lehrt, dass der Lebensunterhalt durch Almosengang der nie
- Page 113–114 Über die 3 unheilsamen Gedanken Der Buddha zeigt, dass die drei unheilsamen Gedanken – Gedanken der Sinnlichkeit, des Übelwollens und der Schädigung – restlos erlöschen bei jemandem, dessen Geist gut in den vier Grundlagen der Achtsamkeit (satipaṭṭhāna) gefestigt ist, oder bei jemandem, der die merkmallose Sammlung (animittasamādhi) entfaltet. Damit wird gezeigt, dass richtig geübte Achtsamkeit und Sammlung unheilsame Gedanken vollständig beseitigen können, nicht nur vorübergehend unterdrücken. Er betont, dass die merkmallose
- Page 114 Über die 2 Ansichten (Daseinsansicht und Vernichtungsansicht) Diese kurze Lehrrede behandelt zwei Ansichten: die Daseinsansicht (bhavadiṭṭhi, die Ansicht, es gebe ein ewiges Selbst) und die Vernichtungsansicht (vibhavadiṭṭhi, die Ansicht, das Selbst werde vernichtet). Der unterwiesene edle Schüler betrachtet, dass es nichts in der Welt gibt, dessen Ergreifen ohne Nachteil wäre, denn das Ergreifen irgendeiner der fünf Daseinsgruppen als Selbst führt zu Werden, Geburt, Alter und Tod und der ganzen Masse des Leidens. Daher lehrt der Buddha, die fünf Daseinsgr
- Page 114–121 Pālileyyaka-Sutta Dieser Abschnitt erzählt, wie der Buddha sich in Kosambī von der Mönchsgemeinde zurückzog, ohne es jemandem zu sagen, und allein im Pālileyyaka-Wald verweilte. Die Bhikkhus gingen zu Ānanda, um die Lehre zu hören, und gingen gemeinsam zum Buddha. Als ein Bhikkhu sich fragte, wie man erkennen und sehen muss, damit die Triebe der Reihe nach versiegen, legte der Buddha ausführlich dar: Der ununterwiesene Weltling sieht jede Daseinsgruppe auf vier Arten als Selbst (als das Selbst, das Selbst als sie
- Page 121–127 Puṇṇama-Sutta In einer Vollmondnacht am Uposatha-Tag im Pubbārāma befragt ein Bhikkhu den Buddha ausführlich über die fünf Daseinsgruppen des Anhaftens: von der Wurzel der Daseinsgruppen (dem Wunsch, chanda) bis zu der Frage, ob Anhaften und Daseinsgruppen dasselbe oder voneinander getrennt sind. Der Buddha erklärt, dass es keines von beiden ist, sondern dass die Begierde und Leidenschaft für die Daseinsgruppen das Anhaften ist. Er erklärt den Bedeutungsumfang des Wortes Daseinsgruppe, die Ursachen und Beding
- Page 128–129 Puṇṇa-Sutta (Thera-Vagga) Ānanda erzählt den Bhikkhus, dass der Ehrwürdige Puṇṇa Mantāniputta, eine Stütze für viele neue Bhikkhus, lehrte, dass das Gefühl „ich bin“ (asmi) nur durch das Ergreifen von etwas entsteht, insbesondere durch das Ergreifen einer der fünf Daseinsgruppen. Er verglich dies mit jemandem, der sein Gesicht in einem Spiegel oder in klarem Wasser betrachten kann, weil er es fasst und genau hinschaut, und nicht einfach so, ohne etwas zu ergreifen. Diese Lehre führt dazu, die Daseinsgruppen der Wirklichk
- Page 129–132 Tissa-Sutta Der Ehrwürdige Tissa, ein Cousin des Buddha, klagt den Bhikkhus, sein Körper fühle sich schwer an wie berauscht, die Himmelsrichtungen seien ihm nicht klar, die Lehren seien ihm nicht deutlich, Trägheit und Mattheit (thīnamiddha) überwältigten seinen Geist, er habe keine Freude am heiligen Leben und hege Zweifel an der Lehre. Als der Buddha ihn befragt, zeigt er ihm, dass Kummer und Leid entstehen, weil noch Leidenschaft, Wunsch und Begehren für die fünf Daseinsgruppen vorhanden sind; wenn sich
- Page 132–141 Yamaka-Sutta Der Ehrwürdige Yamaka hat die falsche Ansicht, der Buddha lehre, ein Bhikkhu, dessen Triebe versiegt sind, werde beim Zerfall des Körpers vernichtet, sodass nichts übrig bleibt. Die Bhikkhus versuchen vergeblich, ihn davon abzubringen, und bitten Sāriputta um Hilfe. Sāriputta befragt ihn nach der Standardformel der Unbeständigkeit zu den fünf Daseinsgruppen und zeigt dann, dass man weder eine der Daseinsgruppen noch etwas außerhalb der Daseinsgruppen als „den Tathāgata“ bestimmen kann, nicht ein
- Page 141–145 Anurādha-Sutta Wanderasketen anderer Schulen fordern den Ehrwürdigen Anurādha heraus, auf vier Arten von Fragen über den Tathāgata nach dem Tod zu antworten (er existiert, existiert nicht, beides, keines von beiden). Er verneint alle vier, wird aber von den Wanderasketen verspottet, er sei ein neu ordinierter oder törichter Bhikkhu. Daher geht er zum Buddha und fragt ihn. Dieser lehrt ihn dieselbe Analyse, die er Yamaka gab: Man kann weder eine Daseinsgruppe noch etwas außerhalb der Daseinsgruppen als den Tath
- Page 145–151 Vakkali-Sutta Der Ehrwürdige Vakkali ist schwer krank und liegt im Haus eines Töpfers. Er schickt jemanden, um den Buddha einzuladen, weil er ihn sehen möchte, aber nicht die Kraft hat, selbst hinzugehen. Als der Buddha ihn besucht, erkennt er, dass Vakkalis größter Kummer der Wunsch ist, den Körper des Buddha zu sehen, und spricht die berühmten Worte: „Wer die Lehre sieht, sieht mich; wer mich sieht, sieht die Lehre.“ Er zeigt, dass es nicht wesentlich ist, den verfallenden physischen Körper zu sehen, und le
- Page 151–154 Assaji-Sutta Die Geschichte ähnelt der von Vakkali: Der Ehrwürdige Assaji ist schwer krank. Als der Buddha ihn besucht, stellt er fest, dass Assajis Kummer nicht der körperliche Schmerz ist, sondern die Sorge, die früher erlangte Sammlung verloren zu haben. Der Buddha tröstet ihn, dass viele Gruppen von Asketen und Brahmanen die Sammlung als den Kern der Übung ansehen, seine Lehre aber nicht in erster Linie auf der Sammlung beruht. Dann führt er ihn durch die Betrachtung der fünf Daseinsgruppen nach der übli
- Page 154–162 Khemaka-Sutta Die älteren Bhikkhus schicken den Ehrwürdigen Dāsaka wiederholt zum Ehrwürdigen Khemaka, um nach seiner Krankheit zu fragen, mit den Standardfragen über die fünf Daseinsgruppen des Anhaftens. Khemaka weist auf eine wichtige Feinheit hin: Obwohl er keine der Daseinsgruppen mehr als Selbst oder zum Selbst gehörig ansieht, wagt er nicht zu behaupten, ein Arahant mit versiegten Trieben zu sein, denn in Bezug auf die fünf Daseinsgruppen besteht noch ein feiner Dünkel „ich bin“ – wie ein gewaschenes T
- Page 162–165 Channa-Sutta (Text unvollständig, am Dateiende abgebrochen) Als der Ehrwürdige Channa die älteren Bhikkhus die Lehre nach der Standardformel darlegen hört, dass die fünf Daseinsgruppen und alle Dinge unbeständig und nicht-selbst sind, erkennt er mit dem Verstand an, dass es wirklich so ist. Doch er gesteht, dass sein Geist sich nicht dem Nibbāna, dem Erlöschen aller Gestaltungen, zuwenden kann, nicht klar wird, sich nicht festigt und nicht befreit wird; stattdessen entstehen Angst und Anhaften, und er weicht zurück, sodass er sich fragt, wer ihn lehren k
- Page 166–167 Rāhula-Sutta (Fortsetzung des vorigen Abschnitts) Rāhula fragt den Buddha, wie man erkennen und sehen muss, damit es in diesem mit Bewusstsein versehenen Körper und in allen äußeren Merkmalen kein Ich-Machen, kein Mein-Machen und keine latente Neigung zum Dünkel gibt. Der Buddha lehrt, die 5 Daseinsgruppen – vergangene, zukünftige und gegenwärtige, innere und äußere, grobe und feine – mit rechter Weisheit so zu betrachten: „Das ist nicht mein, das bin ich nicht, das ist nicht mein Selbst.“ Die zweite Lehrrede stellt dieselbe Frage, betont aber
- Page 168–169 Nadī-Sutta Der Buddha vergleicht den ununterwiesenen Weltling mit einem Menschen, der von einer reißenden Strömung mitgerissen wird und nach Gras oder Bäumen am Ufer greift, die leicht abreißen und ihm keinen Halt bieten können. Ebenso gerät jemand, der die 5 Daseinsgruppen als Selbst ansieht, ins Verderben, wenn die Daseinsgruppen zerfallen, weil er Unbeständiges zur Grundlage seines Selbst macht. Diese Lehrrede betont, dass Form, Gefühl, Wahrnehmung, Gestaltungen und Bewusstsein alle unbeständig sind und
- Page 169–170 Loka-Sutta Der Buddha sagt, dass er nicht mit der Welt streitet, sondern die Welt mit ihm, denn wer die Lehre darlegt, gerät mit niemandem in der Welt in Streit. Was die Weisen als „nicht existierend“ ansehen, nämlich eine beständige, dauerhafte, unveränderliche Form, Gefühl, Wahrnehmung, Gestaltungen und Bewusstsein, davon sagt auch er, dass es nicht existiert. Was die Weisen als „existierend“ ansehen, nämlich die 5 Daseinsgruppen, die unbeständig, leidvoll und ihrer Natur nach veränderlich sind, davon be
- Page 170–171 Lokadhamma-Sutta und das Gleichnis vom Lotos Der Buddha sagt, dass er die Weltdinge (d. h. die 5 Daseinsgruppen) vollständig erkannt und durchdrungen hat und sie dann erklärt, aufgegliedert und deutlich offengelegt hat. Über jemanden, der dies hört und dennoch nicht erkennt und sieht, sagt er, was solle er mit einem solchen Toren machen. Dann vergleicht er sich mit einem Lotos, der im Wasser entsteht und wächst, sich aber über das Wasser erhebt und vom Wasser unbefleckt bleibt: Ebenso ist der Tathāgata in der Welt geboren und aufgewachsen,
- Page 171–174 Pheṇapiṇḍūpama-Sutta Der Buddha gibt fünf Gleichnisse für die einzelnen der 5 Daseinsgruppen: Form ist wie ein Klumpen Schaum, Gefühl wie eine Wasserblase, Wahrnehmung wie eine Luftspiegelung, Gestaltungen wie ein Bananenstamm ohne Kernholz und Bewusstsein wie ein Trugbild, das ein Zauberkünstler hervorbringt. Wenn ein Weiser sie gründlich betrachtet, sieht er, dass sie leer und ohne jeden Kern sind. Am Ende stehen Verse, die die Bhikkhus mit Tatkraft auffordern, die Daseinsgruppen so Tag und Nacht zu betrachten, um
- Page 175–178 Gomayapiṇḍa-Sutta und die Geschichte von König Mahāsudassana Ein Bhikkhu fragt, ob es in den 5 Daseinsgruppen etwas gibt, das beständig und dauerhaft ist. Der Buddha sagt, dass es das nicht gibt, hebt ein kleines Klümpchen Kuhdung auf und vergleicht: Nicht einmal eine Existenz dieser Größe ist beständig. Dann erzählt er von einem früheren Leben, in dem er ein Weltherrscher namens Mahāsudassana war, mit Hunderttausenden von Städten, Palästen und Reichtümern, die sich aber alle verändert haben und vergangen sind. So zeigt er, dass selbst der größte Glanz de
- Page 178–181 Nakhasikhā-Sutta Ein Bhikkhu stellt dieselbe Frage, ob es in den 5 Daseinsgruppen etwas gibt, das beständig und dauerhaft ist. Der Buddha nimmt ein wenig Staub an der Spitze seines Fingernagels als Gleichnis: Nicht einmal so viel gibt es. Gäbe es das wirklich, dann wäre ein heiliges Leben, das auf rechte Weise zum Ende des Leidens führt, nicht erkennbar; gerade weil es das nicht gibt, ist ein heiliges Leben zum Ende des Leidens möglich. Es folgt eine weitere kurze Frage und Antwort, die dasselbe Prinzip bekräfti
- Page 181–184 Der anfangslose Daseinskreislauf und das Gleichnis vom angebundenen Hund Der Buddha sagt, dass der Daseinskreislauf so lang ist, dass kein Anfang erkennbar ist; selbst wenn der große Ozean austrocknet, der Berg Sineru verbrennt und vergeht oder die große Erde verbrennt und zerfällt, reicht das nicht an die Dauer des Leidens heran, in dem die Wesen aufgrund von Unwissenheit und Begehren kreisen. Dann vergleicht er den Weltling, der die 5 Daseinsgruppen als Selbst ansieht, mit einem Hund, der an einen Pfosten gebunden ist und ohne Ausweg immer um diesen Pfosten herumlä
- Page 184–189 Citta-Sutta, das Gleichnis vom Maler und die Entfaltung der Meditation Der Buddha sagt, dass die Wesen befleckt sind, weil der Geist befleckt ist, und rein sind, weil der Geist rein ist. Er vergleicht den Geist mit einem Färber oder Maler, der beliebige Bilder malen kann, und sagt, dass sich nichts so schnell verändert wie der Geist, weshalb man seinen eigenen Geist stets betrachten soll. Dann zeigt er, dass jemand, der keine Meditation (bhāvanā) entfaltet, nicht zum Ziel kommt, selbst wenn er sich wünscht, dass sein Geist befreit werde – wie Hühnereier, die nicht
- Page 189–191 Aniccasaññā-Sutta Der Buddha sagt, dass die Wahrnehmung der Unbeständigkeit (aniccasaññā), das beharrliche Betrachten der Unbeständigkeit der 5 Daseinsgruppen, wenn sie häufig entfaltet wird, sinnliche Leidenschaft, Leidenschaft für feinkörperliches Dasein, Leidenschaft für das Werden, Unwissenheit und den Ich-Dünkel (asmimāna) vollständig beseitigt. Er gibt mehrere Gleichnisse, etwa den Bauern, der beim Pflügen die Graswurzeln beseitigt, den besten Duft von Hölzern und Blumen, das Mondlicht, das das Sternenlicht
- Page 192–194 Anta-Sutta, Dukkha-Sutta und Sakkāya-Sutta Ein neuer Abschnitt beginnt (Cūḷapaṇṇāsaka, Anta-Vagga). Der Buddha legt die 4 edlen Wahrheiten in drei unterschiedlichen Formulierungen mit derselben Bedeutung dar: als „4 Enden“ (die Persönlichkeit, ihr Entstehen, ihr Erlöschen, der Weg zu ihrem Erlöschen), als „4 Aspekte des Leidens“ und als „4 Aspekte der Persönlichkeit“. Dabei wird bestimmt, dass die Persönlichkeit bzw. das Leiden die 5 Daseinsgruppen des Anhaftens sind, das Entstehen das Begehren, das Erlöschen das restlose Verblassen und
- Page 194–196 Pariññeyya-Sutta und Lehrreden über jene, die die 5 Daseinsgruppen verstehen Der Buddha zeigt, dass die 5 Daseinsgruppen Dinge sind, die man vollständig verstehen sollte (pariññeyya dhamma); das vollständige Verstehen ist das Versiegen von Gier, Hass und Verblendung, und wer sie vollständig verstanden hat, ist ein Arahant. Asketen und Brahmanen, die Reiz, Gefahr und Entrinnen der 5 Daseinsgruppen nicht der Wirklichkeit gemäß kennen, gelten nicht als wahre Asketen und Brahmanen; wer sie aber klar kennt, verdient diesen Namen und verwirklicht wirklich das Ziel des Asketent
- Page 196–197 Lehrrede über das Aufgeben von Begierde und Leidenschaft für die 5 Daseinsgruppen Der Buddha lehrt, den Wunsch (chanda), die Leidenschaft (rāga) und die Begierde und Leidenschaft (chandarāga) gegenüber Form, Gefühl, Wahrnehmung, Gestaltungen und Bewusstsein aufzugeben. Sind sie aufgegeben, so sind diese Daseinsgruppen endgültig aufgegeben, mit der Wurzel ausgerissen und können in Zukunft nicht mehr entstehen. Dies wird zweimal dargelegt, wobei die zweite Darlegung auch die Verstrickungen, das Anhaften (upāyupādāna) und die verschiedenen latenten Neigungen einbezieht, die im G
- Page 198–200 Avijjā-Sutta, Vijjā-Sutta und Dhammakathika-Sutta Der 2. Vagga, der Dhammakathika-Vagga, beginnt. Ein Bhikkhu fragt nach der Bedeutung von Unwissenheit (avijjā) und Wissen (vijjā). Der Buddha sagt, Unwissenheit sei das Nicht-klar-Kennen der 5 Daseinsgruppen, ihres Entstehens, ihres Erlöschens und des Weges zu ihrem Erlöschen, Wissen dagegen das klare Kennen dieser Dinge. Dann zeigt er, dass jemand, der die Lehre zur Ernüchterung, Loslösung und zum Erlöschen in Bezug auf die 5 Daseinsgruppen darlegt, ein Dhamma-Lehrer (dhammakathika) genannt wer
- Page 200–202 Lehrrede über die Fesseln und „Das ist nicht mein“ Der Buddha sagt, dass der Weltling, der die 5 Daseinsgruppen als Selbst ansieht, innen und außen durch die Daseinsgruppen gefesselt ist, keines der beiden Ufer sieht und altern und sterben muss, endlos von dieser Welt in die nächste wandernd. Der edle Schüler hingegen, der die Daseinsgruppen nicht als Selbst ansieht, ist nicht gefesselt, sieht beide Ufer und kann vom Leiden frei werden. Dann folgt ein kurzes Gespräch, in dem die Bhikkhus bestätigen, dass man die 5 Daseinsgruppen nicht als Selbst
- Page 202–203 Saññojaniyadhamma-Sutta und Upādāniyadhamma-Sutta Der Buddha zeigt, dass Form, Gefühl, Wahrnehmung, Gestaltungen und Bewusstsein Dinge sind, die Objekt der Fesseln sind (saññojaniya dhamma), während die Begierde und Leidenschaft ihnen gegenüber die eigentliche Fessel ist. Ebenso sind die 5 Daseinsgruppen Dinge, die Objekt des Anhaftens sind (upādāniya dhamma), und die Begierde und Leidenschaft ihnen gegenüber ist das eigentliche Anhaften. Diese Lehrrede zeigt, dass die wahre Fessel nicht die Daseinsgruppen selbst sind, sondern das Verlangen und
- Page 203–208 Gespräch zwischen Sāriputta und Mahākoṭṭhita und das Kappa-Sutta Mahākoṭṭhita fragt Sāriputta, was ein sittlicher Bhikkhu, ein Stromeingetretener, ein Einmalwiederkehrer, ein Nichtwiederkehrer, ein Arahant und ein Vielgelehrter gründlich betrachten sollten. Sāriputta antwortet für jede Stufe gleich: Man soll die 5 Daseinsgruppen des Anhaftens als unbeständig, leidvoll, als Krankheit, als Pfeil usw. betrachten; nur das Ergebnis, das man erlangt, unterscheidet sich je nach Stufe. Selbst ein Arahant, der nichts mehr zu tun hat, betrachtet sie weiterhin so, um gl
- Page 209–216 Avijjā-Vagga: Gespräche über Unwissenheit und Wissen Dieser neue Vagga besteht aus mehreren Gesprächen zwischen Bhikkhus und dem Buddha sowie zwischen Sāriputta und Mahākoṭṭhita, die abwechselnd fragen und antworten, was Unwissenheit und Wissen sind. Dies wird aus verschiedenen Blickwinkeln wiederholt erklärt, etwa als Nicht-Kennen oder Kennen des Entstehens und Vergehens der 5 Daseinsgruppen, als Nicht-Kennen oder Kennen von Reiz, Gefahr und Entrinnen der 5 Daseinsgruppen und als Nicht-Kennen oder Kennen der 4 edlen Wahrheiten in Bezug auf jede D
- Page 217–220 Kukkuḷa-Vagga: Die 5 Daseinsgruppen sind wie glühende Asche Der Buddha sagt, dass Form, Gefühl, Wahrnehmung, Gestaltungen und Bewusstsein alle heiß sind wie glühende Asche (kukkuḷa); sieht der edle Schüler dies, kann er sich abwenden, sich lösen und befreit werden. Dann lehrt er, Wunsch, Leidenschaft und Begierde und Leidenschaft in Bezug auf das Unbeständige, Leidvolle und Nicht-Selbst aufzugeben. Zum Schluss lehrt er Söhne aus guter Familie, die aus Vertrauen in die Hauslosigkeit gezogen sind, dass sie die 5 Daseinsgruppen mit Ernüchterung, als unbestä
- Page 221–223 Die Ursache inneren Glücks und Leids und die Ansicht „Dies ist mein, dies bin ich, dies ist mein Selbst“ Der Buddha antwortet den Bhikkhus, dass das Glück und Leid, das im Inneren entsteht, sowie das Ergreifen „Dies ist mein, dies bin ich, dies ist mein Selbst“ alle entstehen, weil man an den 5 Daseinsgruppen – Form, Gefühl, Wahrnehmung, Gestaltungen, Bewusstsein – haftet, die alle unbeständig, leidvoll und ihrer Natur nach veränderlich sind; ohne Anhaften könnte eine solche Ansicht nicht entstehen. Ferner zeigt er, dass auch die Ewigkeitsansicht (sassatadiṭṭhi), das Selbst und die Welt seien bestä
- Page 224–226 Vernichtungsansicht, falsche Ansicht, Persönlichkeitsansicht und Selbstansicht entstehen alle aus dem Anhaften an den Daseinsgruppen Dieser Abschnitt zeigt, dass die falsche Vernichtungsansicht (ucchedadiṭṭhi, der Glaube, das Selbst werde vernichtet: „Ich werde nicht sein, es wird nichts Meines geben“), ebenso wie falsche Ansichten allgemein, die Persönlichkeitsansicht (sakkāyadiṭṭhi, die Ansicht, es gebe ein Selbst in den Daseinsgruppen) und die Selbstansicht (attānudiṭṭhi) alle das Anhaften an den unbeständigen 5 Daseinsgruppen als Entstehungsursache haben. Da die Daseinsgruppen unbeständig, leidvoll und veränderlich sind,
- Page 226–230 Fesseln aus dem Anhaften und die Unterweisung für Ānanda – Abschluss des Khandha-Saṃyutta Dieser Abschnitt zeigt, dass auch die Fesseln, das Haften und alle Verstrickungen in Bezug auf die Daseinsgruppen aus dem Anhaften an den 5 Daseinsgruppen entstehen. Dann bittet Ānanda um eine kurze Lehrdarlegung, und der Buddha lehrt ihn, alle Daseinsgruppen – vergangene, zukünftige und gegenwärtige, innere und äußere, grobe und feine, niedrige und erhabene, ferne und nahe – mit rechter Weisheit so zu sehen: „Das ist nicht mein, das bin ich nicht, das ist nicht mein Selbst.“ Wer dies so sieht,
- Page 231–233 Rādha-Saṃyutta: Was ist Māra und was ist ein Wesen? Das Rādha-Saṃyutta beginnt. Rādha fragt, was „Māra“ ist. Der Buddha antwortet, dass Form, Gefühl, Wahrnehmung, Gestaltungen und Bewusstsein selbst Māra sind, der Tötende und das, was stirbt; man soll diese Daseinsgruppen als Krankheit, als Geschwür, als Pfeil, als Qual sehen. Dann sagt er, dass ein „Wesen“ (satta) nichts anderes ist als der Wunsch, die Leidenschaft, die Freude und das Begehren in Bezug auf die 5 Daseinsgruppen. Er vergleicht dies mit Kindern, die gern mit Sandhäusern spielen und
- Page 234–235 Bhavanetti (was zum Dasein führt) und die Dinge, die vollständig verstanden werden sollten Rādha fragt nach „bhavanetti“, dem Begehren, das zur Wiedergeburt führt, und nach seinem Erlöschen. Der Buddha sagt, es sei der Wunsch, die Leidenschaft, die Freude und das Begehren, die an den 5 Daseinsgruppen haften; wenn diese erlöschen, erlischt auch das, was zum Dasein führt. Dann sagt er, dass die 5 Daseinsgruppen Dinge sind, die vollständig verstanden werden sollten (pariññeyya dhamma); das vollständige Verstehen (pariññā) ist das Versiegen von Gier, Hass und Verblendung, und wer vollstän
- Page 236–238 Merkmale des Stromeingetretenen und des Arahant und die Unterweisung, die Leidenschaft für die Daseinsgruppen aufzugeben Der Buddha zeigt, dass jemand, der das Entstehen, das Vergehen, den Reiz, die Gefahr und das Entrinnen der 5 Daseinsgruppen der Wirklichkeit gemäß klar kennt, ein Stromeingetretener ist, dem das Erwachen sicher ist, während jemand, der dies so erkannt hat, dass er ohne Anhaften befreit ist, ein Arahant mit versiegten Trieben ist. Dann lehrt er Rādha, Wunsch, Leidenschaft, Freude und Begehren in Bezug auf jede Daseinsgruppe aufzugeben, damit diese Daseinsgruppen „an der Wurzel abgeschnitten sind
- Page 239–242 Zweiter Vagga: Māra, was Māras Natur hat, Unbeständiges, Leidvolles, Nicht-Selbst sind die 5 Daseinsgruppen Dieser Abschnitt besteht aus mehreren aufeinanderfolgenden kurzen Gesprächen, in denen Rādha nach der Bedeutung verschiedener Begriffe fragt, etwa Māra, was Māras Natur hat, Unbeständiges, was von unbeständiger Natur ist, Leidvolles, was von leidvoller Natur ist, Nicht-Selbst, was von Natur aus nicht-selbst ist, was versiegt, zerfällt, entsteht und vergeht. Der Buddha antwortet jedes Mal gleich: Es sind Form, Gefühl, Wahrnehmung, Gestaltungen und Bewusstsein. Das zeigt, dass die 5 Daseinsgruppen
- Page 243–247 Wiederholung der früheren Themen mit Betonung des Aufgebens von Wunsch, Leidenschaft und Begierde für die Daseinsgruppen Dieser Abschnitt wiederholt die bisherige Reihe von Themen (Māra, was Māras Natur hat, Unbeständiges, Leidvolles, Nicht-Selbst usw.) noch zweimal, im dritten Vagga (Āyācana-Vagga) und im vierten Vagga (Upanisinna-Vagga), ändert aber die Form der Lehre, indem betont wird, dass Wunsch, Leidenschaft und Begierde und Leidenschaft in Bezug auf alles, was Māra ist oder unbeständig, leidvoll und nicht-selbst ist, aufgegeben werden sollten. Damit wird bekräftigt, dass die eigentliche Übung darin besteht
- Page 248–250 Beginn des Diṭṭhi-Saṃyutta: Die Ansicht, die Welt stehe starr still Das Diṭṭhi-Saṃyutta beginnt mit einer seltsamen falschen Ansicht: Wenn es wirklich ein beständiges, festes Selbst gäbe, würden die Winde nicht wehen, die Flüsse nicht fließen, schwangere Frauen nicht gebären, Sonne und Mond nicht auf- und untergehen – die Welt stünde still wie ein fest eingeschlagener Pfeiler. Der Buddha sagt, dass diese Ansicht aus dem Anhaften an den unbeständigen 5 Daseinsgruppen entsteht. Wenn ein Schüler den Zweifel an den 4 edlen Wahrheiten aufgegeben hat, wird er ein Stro
- Page 250–251 Die Ansicht „Dies ist mein, dies bin ich, dies ist mein Selbst“ im Diṭṭhi-Saṃyutta Dieser Abschnitt wiederholt die Lehre des Khandha-Saṃyutta, dass die Ansicht, die die 5 Daseinsgruppen als „Dies ist mein, dies bin ich, dies ist mein Selbst“ ergreift, aus dem Anhaften an den unbeständigen, leidvollen und veränderlichen Daseinsgruppen entsteht. Betrachtet man es mit Weisheit, sieht man, dass man so nicht ergreifen sollte; und wer den Zweifel an den edlen Wahrheiten aufgegeben hat, ist ein Stromeingetretener.
- Page 251–253 Die Ewigkeitsansicht (die Welt ist ewig) und die Vernichtungsansicht (das Selbst wird vernichtet) im Diṭṭhi-Saṃyutta Dieser Abschnitt zeigt zwei extreme falsche Ansichten: die Ewigkeitsansicht (sassatadiṭṭhi), die glaubt, das Selbst und die Welt seien beständig, dauerhaft und unveränderlich, und die Vernichtungsansicht (ucchedadiṭṭhi), die glaubt: „Ich werde nicht sein, es wird nichts Meines geben“, also dass das Selbst völlig vernichtet wird. Der Buddha zeigt, dass beide Ansichten aus dem Anhaften an den unbeständigen, leidvollen 5 Daseinsgruppen entstehen und keine Wahrheit sind, an der man auf der einen ode
- Page 254–256 Extreme materialistische Ansicht: Leugnung von Kamma, Kammafolgen und künftigem Leben Dieser Abschnitt zeigt eine zur Zeit des Buddha bekannte falsche Ansicht, die alles völlig leugnet: Es gebe kein Geben, kein Opfer, keine Frucht guter und schlechter Taten, weder diese noch eine andere Welt, weder Mutter noch Vater, keine spontan entstehenden Wesen und keine Asketen und Brahmanen, die die Lehre verwirklicht haben. Sie glaubt, der Mensch sei nur aus den 4 Elementen zusammengesetzt, die beim Tod zerfallen, ohne dass etwas übrig bleibt; die Lehre vom Geben sei daher nur eine Täusch
- Page 256–259 Die Ansicht, Taten hätten keine Folgen, und die Ansicht der Vorbestimmung (Schicksalsglaube) Dieser Abschnitt zeigt zwei falsche Ansichten. Die erste leugnet, dass Töten, Stehlen, sexuelles Fehlverhalten oder Lügen irgendein Unrecht bewirken – selbst wer alle Menschen eines Landes tötete, begehe kein Unrecht – und dass Geben Verdienst bringt. Die zweite ist die Ansicht der Vorbestimmung, die Ursachen und Bedingungen für Befleckung und Reinheit der Wesen leugnet und glaubt, alle Wesen seien ohne Macht und ohne Kraft und vom Schicksal vorherbestimmt. Beide Ansichten haben, wie gezeigt wir
- Page 259–261 Die Lehre von den „sieben Körpern“ der Vorbestimmungslehre Anknüpfend an die Ansicht der Vorbestimmung erläutert dieser Abschnitt im Einzelnen die Lehre, es gebe 7 „Körper“ oder Gegebenheiten: Erde, Wasser, Feuer, Wind, Glück, Leid und das Lebensprinzip (jīva), die von niemandem erschaffen sind, sich nicht bewegen, sich nicht verändern und einander weder Glück noch Leid bereiten können. Selbst wer mit einem Schwert einen Kopf abschlägt, töte niemanden, denn das Schwert dringe nur durch den Zwischenraum zwischen den sieben Körpern. Ferner glaubt sie, das
- Page 261–265 Die 10 extremen Ansichten – Abschluss des Sotāpatti-Vagga Dieser Abschnitt behandelt eine bekannte Reihe von Ansichten, die „unbeantworteten Fragen“ (abyākata), die der Buddha nicht erklärt hat: ob die Welt ewig ist oder nicht, ob die Welt endlich ist oder unendlich, ob Lebensprinzip und Körper dasselbe oder verschieden sind, und ob der Tathāgata nach dem Tod existiert, nicht existiert, sowohl existiert als auch nicht existiert oder weder existiert noch nicht existiert – insgesamt 10 Ansichten. Von allen wird gezeigt, dass sie gleichermaßen aus dem Anh
- Page 266–270 Zweiter Peyyāla: Wiederholung aller Ansichten mit der Begründung „weil es leidvoll ist“ Dieser Abschnitt wiederholt die Lehre über die ganze bisherige Reihe falscher Ansichten, von dem Glauben, die Welt stehe still, bis zu den Ansichten über den Tathāgata nach dem Tod und den Ansichten, das Selbst sei formhaft oder formlos, glücklich oder leidvoll. Die Begründung wird jedoch geändert, von „weil es unbeständig ist“ zu „weil es leidvoll ist; wer an diesem Leidvollen haftet, bei dem entsteht die Ansicht“. Das zeigt eine andere Seite der Erklärung für die Ursache der Ansichten. Das Erg
- Page 271–273 Dritter Peyyāla: Erneute Wiederholung der Ansichten mit dem Grundsatz „Was unbeständig ist, ist leidvoll“ Die Lehre über die bisherige Reihe falscher Ansichten wird zum dritten Mal wiederholt, nun mit der Begründungsformel „Was unbeständig ist, ist leidvoll; wenn man an diesem Leidvollen haftet, entsteht die Ansicht“. Der Inhalt ist viel kürzer als in der vorigen Runde und zeigt die im Tipiṭaka verwendete verkürzte Form des Auswendiglernens (peyyāla), mit der viele Dutzend Ansichten abgedeckt werden, ohne jedes Mal alles vollständig zu wiederholen.
- Page 274–275 Vierter Peyyāla: Beginn der vierten Wiederholung der Ansichten (Text am Dateiende fehlt) Die vierte Wiederholung der Lehre über die bisherige Reihe falscher Ansichten beginnt, von der Ansicht, die Welt stehe still, bis zur Ansicht „Dies ist mein, dies bin ich, dies ist mein Selbst“, verbunden mit der Lehre, alle Daseinsgruppen, ob vergangen, zukünftig oder gegenwärtig, so zu sehen: nicht mein, nicht ich, nicht mein Selbst. Dann beginnt die Ansicht über ein Selbst, das nach dem Tod weder leidvoll noch glücklich ist, doch der Text bricht am Dateiende mitten im Satz ab (Lehrrede 467 is
- Page 276–277 Diṭṭhi-Saṃyutta (Schluss) Dieser Abschnitt ist der mitten im Text einsetzende Schluss des Diṭṭhi-Saṃyutta. Er zeigt ein Gespräch, das bekräftigt, dass Gefühl, Wahrnehmung, Gestaltungen und Bewusstsein alle unbeständig, leidvoll und ihrer Natur nach veränderlich sind und daher nicht als unser Selbst angesehen werden sollten. Der Buddha lehrt, die fünf Daseinsgruppen – vergangene, zukünftige und gegenwärtige, innere und äußere – mit rechter Weisheit so zu betrachten: „Das ist nicht mein, das bin ich nicht, das ist nicht me
- Page 278–282 Okkanta-Saṃyutta Dieses Saṃyutta handelt vom Eintreten in die Gewissheit des Richtigen (sammattaniyāma), also vom Eintritt in die Stufe der edlen Menschen. Der Buddha zeigt, dass die sechs inneren Sinnesgrundlagen, die sechs äußeren Sinnesgrundlagen, die sechs Arten von Bewusstsein, die sechs Arten von Kontakt, die aus den sechs Kontakten entstehenden Gefühle, die sechs Arten von Wahrnehmung, Absicht und Begehren, die sechs Elemente und die fünf Daseinsgruppen alle unbeständig und veränderlich sind und anders we
- Page 283–287 Uppāda-Saṃyutta Dieses Saṃyutta zeigt, dass das Entstehen, das Bestehen und das Erscheinen der sechs inneren Sinnesgrundlagen, der sechs äußeren Sinnesgrundlagen, der sechs Arten von Bewusstsein, der sechs Arten von Kontakt, der aus den sechs Kontakten entstehenden Gefühle, der sechs Arten von Wahrnehmung, Absicht und Begehren, der sechs Elemente und der fünf Daseinsgruppen nichts anderes ist als das Entstehen des Leidens, das Bestehen der Krankheit und das Erscheinen von Alter und Tod. Umgekehrt ist das Erlösc
- Page 288–290 Kilesa-Saṃyutta Dieses Saṃyutta handelt von der Begierde und Leidenschaft (chandarāga, Wohlgefallen und Haften), die in Bezug auf die sechs inneren Sinnesgrundlagen, die sechs äußeren Sinnesgrundlagen, die sechs Arten von Kontakt, die aus den sechs Kontakten entstehenden Gefühle, die sechs Arten von Wahrnehmung, Absicht und Begehren, die sechs Elemente und die fünf Daseinsgruppen entsteht, als Befleckung des Geistes. Der Buddha lehrt, dass, wenn ein Bhikkhu die Begierde und Leidenschaft in diesen sechs Bereiche
- Page 291–297 Sāriputta-Saṃyutta Dieses Saṃyutta handelt von Sāriputta. Als er am Abend aus der Abgeschiedenheit kommt, sieht Ānanda, dass seine Sinne klar und strahlend sind, und fragt ihn, in welchem Zustand er verweilt habe. Sāriputta antwortet der Reihe nach, dass er die erste bis vierte Vertiefung, die formlosen Erreichungen (Raumunendlichkeit, Bewusstseinsunendlichkeit, Nichtsheit, Weder-Wahrnehmung-noch-Nichtwahrnehmung) und das Erlöschen von Wahrnehmung und Gefühl (saññāvedayitanirodha) erreichte, aber auf keiner Stufe
- Page 298–304 Nāga-Saṃyutta Dieses Saṃyutta zeigt die vier Arten der Entstehung von Nāgas: aus dem Ei geboren (aṇḍaja), aus dem Mutterleib geboren (jalābuja), aus Feuchtigkeit und Schmutz geboren (saṃsedaja) und spontan entstanden (opapātika), wobei die spontan entstandenen Nāgas erhabener sind als die übrigen. Der Buddha erklärt, warum manche Nāgas den Uposatha einhalten und ihren Körper hingeben: weil sie früher Gutes und Schlechtes vermischt getan haben und, als Nāgas geboren, sich vornehmen, in Körper, Rede und Geist g
- Page 305–308 Supaṇṇa-Saṃyutta – Gruppierte Lehrreden über die Supaṇṇas Dieses Saṃyutta beschreibt, ebenso wie bei den Nāgas, die vier Arten der Entstehung der Garuḍas (Supaṇṇas): eigeboren (aṇḍaja), schoßgeboren (jalābuja), feuchtigkeitsgeboren (saṃsedaja) und spontan entstanden (opapātika). Es erklärt, welche Arten von Nāgas eine jede Art von Supaṇṇa je nach der Feinheit ihrer Entstehungsweise ergreifen kann. Der Inhalt folgt größtenteils dem Muster des Nāga-Saṃyutta: Er zeigt die Gründe, warum manche Menschen als verschiedene Arten von Supaṇṇas wiedergeboren werd
- Page 309–313 Gandhabbakāya-Saṃyutta – Gruppierte Lehrreden über die Gandhabbas Dieses Saṃyutta handelt von den Gottheiten der Gandhabba-Gruppe, die in verschiedenen Teilen duftender Bäume und Pflanzen wohnen: im Duft von Wurzeln, Kernholz, Splintholz, Rinde, Borke, Blättern, Blüten, Früchten und im Duft allgemein. Der Buddha erklärt die Gründe, warum Menschen als verschiedene Arten von Gandhabba-Gottheiten wiedergeboren werden: Sie haben in Körper, Rede und Geist gut gehandelt, dann gehört, dass jene Gottheiten langlebig, schön und sehr glücklich sind, und daraufhin den Wu
- Page 314–318 Valāhaka-Saṃyutta – Gruppierte Lehrreden über die Wolkengottheiten Dieses Saṃyutta beschreibt fünf Arten von Valāhaka-Gottheiten (Wolkengottheiten): Sītavalāhaka (Kältewolken), Uṇhavalāhaka (Hitzewolken), Abbhavalāhaka (Haufenwolken), Vātavalāhaka (Windwolken) und Vassavalāhaka (Regenwolken). Der Buddha erklärt, dass Menschen wie im vorigen Saṃyutta durch gutes Verhalten und Geben als Valāhaka-Gottheiten wiedergeboren werden. Dann erklärt er, warum es manchmal kalt oder heiß ist, Wolken aufziehen, Wind weht oder Regen fällt: Die jeweilige Art von Valāhaka-Gotth
- Page 319–326 Vacchagotta-Saṃyutta – Gruppierte Lehrreden mit Vacchagotta Dieses Saṃyutta ist ein Gespräch zwischen dem Wanderasketen Vacchagotta und dem Buddha. Vacchagotta fragt nach der Ursache der vielen Ansichten in der Welt, etwa ob die Welt ewig ist oder nicht, endlich oder unendlich, ob Lebensprinzip und Körper dasselbe oder verschieden sind und ob der Tathāgata nach dem Tod weiterexistiert oder nicht. Der Buddha antwortet, die Ursache sei das Nichtwissen (aññāṇa) in Bezug auf Form, Gefühl, Wahrnehmung, Gestaltungen und Bewusstsein – in Bezug auf sie selbst, i
- Page 327–330 Samādhi-Saṃyutta (Jhāna-Saṃyutta) – Beginn, in diesem Abschnitt noch nicht abgeschlossen Dieses Saṃyutta (laut Fußnote auch Jhāna-Saṃyutta genannt) teilt die Meditierenden (jhāyī) nach Paaren von Fertigkeiten in der Sammlung in vier Arten ein: geschickt in der Sammlung, aber nicht im Eintreten in die Vertiefung; geschickt im Eintreten in die Vertiefung, aber nicht in der Sammlung; in keinem von beiden geschickt; und in beidem geschickt. Wer in beidem geschickt ist, ist der Beste, vergleichbar dem feinsten Rahm unter den Erzeugnissen aus Kuhmilch. Der Inhalt dieses Abschnitts geht di
- Page 331–339 Samādhi-Saṃyutta (Fortsetzung) – Über die vier Arten meditierender Bhikkhus Dieser Abschnitt setzt den vorigen fort. Der Erhabene teilt die meditierenden Bhikkhus (jhāyī) wiederholt in Reihen nach Paaren verschiedener Fertigkeiten in der Sammlung in vier Arten ein, etwa: geschickt in der Sammlung, aber nicht im Eintreten in die Vertiefung; geschickt im Eintreten in die Vertiefung, aber nicht im Verweilen (ṭhiti), im Heraustreten (vuṭṭhāna), in der Tauglichkeit der Sammlung (kallita), im Objekt (ārammaṇa), im Bereich (gocara), im Hinlenken des Geistes (abhinīhāra), im so
- Page 340 Uddāna-Verse des Samādhi-Saṃyutta und Abschluss des Khandhavāra-Vagga (Ende von Band 17) Dies sind die Uddāna-Verse (Themenzusammenfassung) am Ende des Samādhi-Saṃyutta, die alle zuvor behandelten Fertigkeitspaare der Sammlung als Merkverse zusammenfassen: Sammlung, Vertiefung, Verweilen, Heraustreten, Tauglichkeit, Objekt, Bereich, Hinlenken, sorgfältiges Üben, beständiges Üben und Förderliches. Es folgen die Worte „khandhavāravaggasaṃyuttaṃ samattaṃ“, mit denen die ganze große Gruppe der Saṃyuttas im Khandhavāra-Vagga abgeschlossen wird, dem Hauptteil des gesamten Tipiṭaka-Bandes
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