„Mönche und Nonnen, gebt auf, was nicht euer ist. Es aufzugeben, wird zu eurem Nutzen und Glück sein. Und was ist nicht euer? Bilder sind nicht euer: Gebt sie auf. Sie aufzugeben, wird zu eurem Nutzen und Glück sein. Töne, Gerüche, Geschmäcke, Berührungen und Vorstellungen sind nicht euer: Gebt sie auf. Sie aufzugeben, wird zu eurem Nutzen und Glück sein. Wie wenn ein Mensch Gras, Stängel, Zweige und Blätter hier in Jetas Wäldchen forttragen oder verbrennen würde, oder er täte damit, was er wollte … Ebenso sind Bilder, Töne, Gerüche, Geschmäcke, Berührungen und Vorstellungen nicht euer: Gebt sie auf. Sie aufzugeben, wird zu eurem Nutzen und Glück sein.“
14. Das Kapitel bei Devadaha
Unbeständig innen und unbeständiger Grund „Mönche und Nonnen, das Auge ist unbeständig. Der Grund und die Ursache, die das Auge entstehen lassen, auch diese sind unbeständig. Da das Auge von etwas geschaffen wird, das unbeständig ist, wie könnte es da beständig sein? Das Ohr ist unbeständig … Die Nase ist unbeständig … Die Zunge ist unbeständig … Der Körper ist unbeständig … Der Geist ist unbeständig. Der Grund und die Ursache, die den Geist entstehen lassen, auch diese sind unbeständig. Da der Geist von etwas geschaffen wird, das unbeständig ist, wie könnte er da beständig sein? Wenn er das sieht, wird ein gebildeter edler Schüler ernüchtert vom Auge, vom Ohr, von der Nase, von der Zunge, vom Körper und vom Geist. Wenn er ernüchtert ist, schwindet die Leidenschaft. Wenn die Leidenschaft schwindet, ist er befreit. Wenn er befreit ist, weiß er, dass er befreit ist. Er versteht: ‚Wiedergeburt ist beendet; das geistliche Leben ist erfüllt; was zu tun war, ist getan; es gibt nichts weiter für diesen Ort.‘“
14. Das Kapitel bei Devadaha
Leiden innen und Leiden beim Grund „Mönche und Nonnen, das Auge ist Leiden. Der Grund und die Ursache, die das Auge entstehen lassen, auch diese sind Leiden. Da das Auge von etwas geschaffen wird, das Leiden ist, wie könnte es da Glück sein? Das Ohr ist Leiden … Die Nase ist Leiden … Die Zunge ist Leiden … Der Körper ist Leiden … Der Geist ist Leiden. Der Grund und die Ursache, die den Geist entstehen lassen, auch diese sind Leiden. Da der Geist von etwas geschaffen wird, das Leiden ist, wie könnte er da Glück sein? Wenn er das sieht … Er versteht: ‚… es gibt nichts weiter für diesen Ort.‘“
14. Das Kapitel bei Devadaha
Ohne Selbst innen und Grund ohne Selbst