„Auf fünf Arten, Mönche und Nonnen, lebt man unbeschwert. Auf welche fünf? Da tritt ein Mönch, ganz abgeschieden von den Sinnenfreuden, abgeschieden von untauglichen Eigenschaften, in die erste Vertiefung ein und verweilt darin; da gibt es aus Abgeschiedenheit geborene Ekstase und Seligkeit, während er den Geist ausrichtet und hält. Wenn das Ausrichten und Halten des Geistes sich beruhigt, tritt er in die zweite Vertiefung ein und verweilt darin … in die dritte Vertiefung … in die vierte Vertiefung … Er erlangt mit der Auflösung der Befleckungen in eben diesem Leben die fleckenlose Freiheit des Herzens, die fleckenlose Freiheit durch Weisheit, erkennt sie durch eigene Einsicht und lebt darin. Auf diese fünf Arten lebt man unbeschwert.“
10. Das Kapitel mit Kakudha
Unerschütterlich „Mönche und Nonnen, ein Mönch, der fünf Dinge besitzt, wird bald das Unerschütterliche durchdringen. Welche fünf? Da hat sich ein Mönch die Textanalyse der Bedeutung, des Textes, der Begriffsbestimmung und der Wortgewandtheit zu Eigen gemacht, und er prüft, wie weit sein Geist befreit ist. Ein Mönch, der diese fünf Dinge besitzt, wird bald das Unerschütterliche durchdringen.“
10. Das Kapitel mit Kakudha
Sich an das erinnern, was man gehört hat „Mönche und Nonnen, ein Mönch, der die Achtsamkeit auf den Atem pflegt und der fünf Dinge besitzt, wird bald das Unerschütterliche durchdringen. Welche fünf? Da hat ein Mönch wenige Verbindlichkeiten und Pflichten, fällt nicht zur Last und ist zufrieden mit dem Lebensnotwendigen. Er isst wenig, ordnet sich nicht dem Füllen seines Magens unter. Er ist selten benommen und weiht sich dem Wachsein. Er ist sehr gelehrt, erinnert und behält, was er gehört hat: diese Lehren, die am Anfang gut, in der Mitte gut und am Ende gut sind, bedeutsam und gut ausgedrückt; die ein geistliches Leben beschreiben, das ganz vollständig und rein ist. Er ist sehr gelehrt in diesen Lehren, erinnert sie, übt sie ein, prüft sie mit dem Geist und durchdringt sie gedanklich. Er prüft, wie weit sein Geist befreit ist.