Er lebt gemäß der Ansicht, die er mit seinen geistlichen Gefährten teilt, sowohl öffentlich als insgeheim. Diese Ansicht ist edel, macht mündig und führt den, der sie übt, zur völligen Auflösung des Leidens. Auf diese fünf Arten lebt man unbeschwert.“
11. Das Kapitel über das unbeschwerte Leben
Mit Ānanda Einmal hielt sich der Buddha bei Kosambī auf, in Ghositas Kloster. Da ging der Ehrwürdige Ānanda zum Buddha, verbeugte sich, setzte sich zur Seite hin und sagte zu ihm: „Herr, inwiefern kann ein Mönch in einer klösterlichen Gemeinschaft leben und dabei unbeschwert sein?“ „Da hat ein Mönch selbst die Tugend vervollkommnet, aber er drängt andere nicht, tugendhaft zu sein. Insofern kann ein Mönch in einer klösterlichen Gemeinschaft leben und dabei unbeschwert sein.“ „Aber Herr, könnte es noch eine andere Art geben, wie ein Mönch in einer klösterlichen Gemeinschaft leben und dabei unbeschwert sein kann?“ „Das könnte sein, Ānanda. Da hat ein Mönch selbst die Tugend vervollkommnet, aber er drängt andere nicht, tugendhaft zu sein. Und er beobachtet sich selbst, aber nicht die anderen. Insofern kann ein Mönch in einer klösterlichen Gemeinschaft leben und dabei unbeschwert sein.“ „Aber Herr, könnte es noch eine andere Art geben, wie ein Mönch in einer klösterlichen Gemeinschaft leben und dabei unbeschwert sein kann?“