ihn wird man vor die Last spannen, ungeachtet seiner Farbe. Ebenso ist es bei den Menschen: Wo auch immer sie geboren sind, ob unter Adligen, Brahmanen, Landarbeitern, Hilfsarbeitern oder Leichenarbeitern und Lumpensammlern: Wenn da einer geboren ist, der gezähmt ist und seinen Gelübden treu, standhaft in Grundsätzen, die Tugend vervollkommnet, der wahrhaftig ist, ein Gewissen hat, der Geburt und Tod hinter sich gelassen hat, der das geistliche Leben zur Ganzheit gebracht hat, die Bürde abgelassen, abgelöst, der die Aufgabe erfüllt hat und frei von Befleckungen ist, der über alle Dinge hinausgegangen ist, verloschen, indem er nicht ergreift – auf dieses makellose Feld gesät, trägt eine religiöse Gabe überreiche Frucht. Unverständige Toren, dumm und ungebildet, geben Außenstehenden ihre Gaben und wenden sich nicht den Friedvollen zu. Doch die, die sich den Friedvollen zuwenden – geistvoll sind sie, geschätzt als bedächtig – und deren Vertrauen in den Heiligen tief reichende Wurzeln hat, sie gehen ins Reich der Götter oder werden hier in einer guten Familie geboren. Allmählich erlangen diese klugen Menschen das Erlöschen.“
18. Das Kapitel über einen Laienschüler
Über Gavesī Einmal wanderte der Buddha mit einem großen Saṅgha von Mönchen und Nonnen durch das Land der Kosaler. Als er die Straße entlangwanderte, sah der Buddha an einer Stelle einen großen Wald aus Salbäumen. Er ging von der Straße ab, ging zu dem Salbaumwald und tauchte tief hinein. Und an einer bestimmten Stelle lächelte er.