Was meint ihr, Mönche und Nonnen? Habt ihr jemals gesehen oder gehört, dass ein Metzger, der Schafe verkauft … ein Metzger, der Schweine verkauft … ein Metzger, der Geflügel verkauft … oder ein Rotwildjäger, der Rotwild verkauft, das er selbst geschlachtet hat, mithilfe dieser Arbeit und dieses Lebenserwerbs auf einem Elefanten oder Pferd reiten, in einem Wagen oder einem Fahrzeug fahren, Reichtum genießen oder von einem großen Vermögen leben konnte?“ „Nein, Herr.“ „Gut, Mönche und Nonnen! Auch ich habe so etwas nie gesehen oder gehört. Warum ist das so? Weil der Jäger das Rotwild, wenn es zum Schlachten gebracht wird, mit schlechten Absichten betrachtet. Wenn er selbst Tiere, die zum Schlachten gebracht wurden, mit schlechten Absichten betrachtete, kann er nicht auf einem Elefanten oder Pferd reiten, in einem Wagen oder einem Fahrzeug fahren, Reichtum genießen oder von einem großen Vermögen leben. Um wie viel schlechter ist jemand, der Menschen, die zum Schlachten gebracht werden, mit schlechten Absichten betrachtet! Das wird für ihn zum langanhaltenden Schaden und Leiden sein. Wenn sein Körper auseinanderbricht, nach dem Tod, wird er an einem verlorenen Ort wiedergeboren, einem schlechten Ort, in der Unterwelt, der Hölle.“
2. Das Kapitel über warmherzige Eigenschaften
Achtsamkeit auf den Tod (1) Einmal hielt sich der Buddha bei Ñātika im Backsteinhaus auf. Da wandte sich der Buddha an die Mönche und Nonnen: „Mönche und Nonnen!“ „Ehrwürdiger Herr“, antworteten sie. Der Buddha sagte: „Mönche und Nonnen, wenn die Achtsamkeit auf den Tod entwickelt und gemehrt wird, bringt sie reiche Frucht und großen Vorteil. Sie gipfelt in der Befreiung vom Tod und endet in der Befreiung vom Tod. Aber entwickelt ihr die Achtsamkeit auf den Tod?“