„Mönche und Nonnen, es gibt sechs Gegenstände zur Besinnung. Welche sechs? Da besinnt sich ein edler Schüler auf den Klargewordenen: ‚Dieser Gesegnete ist vollendet, ein vollkommen erwachter Buddha, von vollendetem Wissen und Verhalten, heilig, Kenner der Welt, unübertrefflicher Anleiter für alle, die schulungsfähig sind, Lehrer von Göttern und Menschen, erwacht, gesegnet.‘ Zu einer Zeit, zu der ein edler Schüler sich auf den Klargewordenen besinnt, ist sein Geist nicht voller Gier, Hass und Täuschung. Zu dieser Zeit ist sein Geist ganz unbeirrbar. Die Gier hat er hinter sich gelassen, ist frei von ihr und hat sich über sie erhoben. ‚Gier‘ ist ein Ausdruck für die fünf Sinnesreize. Indem sie sich darauf stützen, werden manche Lebewesen auf diese Art geläutert. Dann besinnt sich da ein edler Schüler auf die Lehre: ‚Die Lehre ist vom Buddha gut erklärt – in diesem Leben ersichtlich, unmittelbar wirksam, sie lädt zum Überprüfen ein, ist zielführend, sodass vernünftige Menschen sie selbst erkennen können.‘ Zu einer Zeit, zu der ein edler Schüler sich auf die Lehre besinnt, ist sein Geist nicht voller Gier, Hass und Täuschung. …