Ebenso werden, wenn der Geist eines Mönchs so befreit ist, einnehmende Bilder, selbst wenn sie in sein Blickfeld gelangen, seinen Geist nicht gefangen halten. … Sein Geist ist ganz makellos. Er ist stetig, unbewegt und beobachtet das Verschwinden. Wenn du dich der Entsagung weihst und der Abgeschiedenheit des Herzens, wenn du dich dem Wohlwollen und der Auflösung des Ergreifens weihst, wenn du dich der Auflösung des Verlangens und der Klarheit des Herzens weihst; und wenn du das Entstehen der Sinne gesehen hast, ist dein Geist richtig befreit. Für diesen, den richtig Befreiten, einen Mönch mit friedvollem Geist, gibt es nichts zu verbessern und nichts mehr zu tun. So wie der Wind eine feste Felsmasse nicht aufwühlen kann, so können Bilder, Geschmäcke, Töne, Gerüche und Berührungen – sie alle – und auch Vorstellungen, ob erwünscht oder nicht, diesen Unberührten nicht stören. Sein Geist ist stetig und frei, wenn er das Verschwinden beobachtet.“
6. Das große Kapitel
Mit Phagguna Zu dieser Zeit nun war der Ehrwürdige Phagguna mitgenommen, leidend, schwer krank. Da ging der Ehrwürdige Ānanda zum Buddha, verbeugte sich, setzte sich zur Seite hin und sagte zu ihm: