Ein edler Schüler, der berühmt sein will, braucht nicht dafür zu beten, darauf zu hoffen oder sich danach zu verzehren. Stattdessen sollte er den Weg üben, der zu Ruhm führt. Denn indem er diesen Weg übt, gewinnt er Ruhm als Gott oder als Mensch. Ein edler Schüler, der in den Himmel will, braucht nicht dafür zu beten, darauf zu hoffen oder sich danach zu verzehren. Stattdessen sollte er den Weg üben, der zum Himmel führt. Denn indem er diesen Weg übt, gewinnt er den Himmel. Er wird zu einem, der den Himmel gewinnt. Wer wieder und wieder erhabene Freuden begehrt – langes Leben, Schönheit, Ruhm und guten Ruf, den Himmel und eine angesehene Familie – dieser Kluge lobt Beflissenheit im Schaffen von Verdienst. Beflissen sichert sich ein kluger Mensch den Nutzen auf beiden Seiten: den Nutzen in diesem und in künftigen Leben. Ein Bedächtiger, der die Bedeutung erfasst, gilt als klug.“
5. Das Kapitel mit König Muṇḍa
Angenehm Einmal hielt sich der Buddha bei Vesālī am Großen Wald auf, in der Halle mit dem Giebeldach. Da kleidete der Buddha sich am Morgen an, nahm Schale und Robe, ging zum Haus des Hausbesitzers Ugga von Vesālī und setzte sich auf den ausgebreiteten Sitz.