Nummerierte Lehrreden: Fünfer- und Sechserbuch
Traduction allemande · Volume 22 · Page 76
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Dann ist da ein Mönch selten krank oder unwohl. Sein Magen verdaut gut, ist weder zu heiß noch zu kalt, sondern genau richtig und passend für die Meditation. Das ist die zweite Gelegenheit, die gut zum Meditieren ist. Dann gibt es da reichlich zu essen, die Ernte ist gut, sodass Almosen leicht zu bekommen und es leicht ist, mit Almosensammeln durchzukommen. Das ist die dritte Gelegenheit, die gut zum Meditieren ist. Dann leben da die Menschen in Eintracht, mit gegenseitiger Wertschätzung, ohne Streit, mischen sich wie Milch und Wasser und betrachten einander mit freundlichen Augen. Das ist die vierte Gelegenheit, die gut zum Meditieren ist. Dann lebt da der Saṅgha unbeschwert, einträchtig, man schätzt sich gegenseitig wert, streitet nicht und sagt als eine Gruppe die Ordenssatzung auf. Wenn der Saṅgha einträchtig ist, beschimpfen, beleidigen und blockieren sie einander nicht und geben einander nicht auf. Das weckt Zuversicht bei denen mit mangelnder Zuversicht und stärkt die Zuversicht bei den Zuversichtlichen. Das ist die fünfte Gelegenheit, die gut zum Meditieren ist. Das sind die fünf Gelegenheiten, die gut zum Meditieren sind.“

6. Das Kapitel über Hindernisse

Mutter und Sohn Einmal hielt sich der Buddha bei Sāvatthī in Jetas Wäldchen auf, dem Kloster des Anāthapiṇḍika.

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