Da nahm dieser Mönch seinen Schützling mit zum Buddha, verbeugte sich, setzte sich zur Seite hin und sagte zum Buddha: „Herr, dieser Mönch sagt: ‚Nun, Herr, fühlt sich mein Körper nicht an wie betäubt. Ich habe nicht die Orientierung verloren, die Lehren fallen mir ein und mein Geist ist nicht dumpf und benommen. Ich führe das geistliche Leben zufrieden und zweifle nicht an den Lehren.‘“ „So ist es, Mönch, wenn die Tore deiner Sinne bewacht sind, wenn du beim Essen maßhältst und dich dem Wachsein weihst, wenn du in der Lage bist, taugliche Eigenschaften klar zu sehen, und dich am Abend und beim Morgengrauen um die Entwicklung der Eigenschaften bemühst, die zum Erwachen führen. Dann fühlt sich dein Körper nicht an wie betäubt. Du hast nicht die Orientierung verloren, die Lehren fallen dir ein und dein Geist ist nicht dumpf und benommen. Du führst das geistliche Leben zufrieden und zweifelst nicht an den Lehren. Daher sollt ihr euch so schulen: ‚Wir wollen die Tore unserer Sinne bewachen, beim Essen maßhalten, uns dem Wachsein weihen, taugliche Eigenschaften klar sehen und uns am Abend und beim Morgengrauen um die Entwicklung der Eigenschaften bemühen, die zum Erwachen führen.‘ So sollt ihr euch schulen.“
6. Das Kapitel über Hindernisse
Gegenstände zur regelmäßigen Betrachtung „Mönche und Nonnen, eine Frau oder ein Mann, ob Laie oder hauslos, soll häufig diese fünf Gegenstände betrachten. Welche fünf? ‚Ich muss alt werden, das Alter bleibt mir nicht erspart.‘ Eine Frau oder ein Mann, ob Laie oder hauslos, soll das häufig betrachten. ‚Ich muss krank werden, Krankheit bleibt mir nicht erspart.‘ …