Wenn ich mit dem Auge ein Bild sah, blieb ich nicht an den Merkmalen und Einzelheiten hängen. Wenn das Sehvermögen nicht gezügelt worden wäre, hätten schlechte, untaugliche Eigenschaften von Begehrlichkeit und Verdrießlichkeit überhandgenommen. Aus diesem Grund übte ich Zügelung, bewachte das Sehvermögen und hielt es im Zaum. Wenn ich mit dem Ohr einen Ton hörte … Wenn ich mit der Nase einen Geruch roch … Wenn ich mit der Zunge einen Geschmack schmeckte … Wenn ich mit dem Körper eine Berührung empfand … Wenn ich mit dem Geist eine Vorstellung erkannte, blieb ich nicht an den Merkmalen und Einzelheiten hängen. Wenn das Vorstellungsvermögen nicht gezügelt worden wäre, hätten schlechte, untaugliche Eigenschaften von Begehrlichkeit und Verdrießlichkeit überhandgenommen. Aus diesem Grund übte ich Zügelung, bewachte das Vorstellungsvermögen und hielt es im Zaum. Als ich diese edle Zügelung der Sinne besaß, erfuhr ich im Innern eine fleckenlose Seligkeit. Ich handelte mit Situationsbewusstsein beim Ausgehen und Zurückkommen, beim Hin- und Wegschauen, beim Beugen und Strecken der Glieder, beim Tragen von äußerer Robe, Schale und Roben, beim Essen, Trinken, Kauen, Schmecken, beim Ausscheiden von Urin und Kot, beim Gehen, Stehen, Sitzen, Schlafen und Wachen, Reden und Schweigen. Als ich diesen Umfang der edlen Tugend, diese edle Zufriedenheit und diese edle Zügelung der Sinne sowie diese edle Achtsamkeit und das edle Situationsbewusstsein besaß, suchte ich einen abgelegenen Platz auf: eine Wildnis, die Wurzel eines Baumes, einen Hügel, eine Schlucht, eine Berghöhle, ein Leichenfeld, einen Wald, den freien Himmel, einen Strohhaufen. Nach dem Essen, wenn ich vom Almosengang zurückkam, setzte ich mich mit gekreuzten Beinen hin, richtete den Körper gerade auf und verankerte die Achtsamkeit bei mir. Ich gab das Begehren nach der Welt auf, meditierte mit einem Herzen, das frei von Begehren war, und läuterte den Geist von Begehren. Ich gab bösen Willen und Gehässigkeit auf, meditierte mit einem Herzen, das frei von bösem Willen war, voller Anteilnahme für alle Lebewesen, und läuterte den Geist von bösem Willen. Ich gab Dumpfheit und Benommenheit auf, meditierte mit einem Herzen, das frei von Dumpfheit und Benommenheit war, ich nahm Licht wahr, war achtsam und der Situation bewusst und läuterte den Geist von Dumpfheit und Benommenheit. Ich gab Rastlosigkeit und Reue auf, meditierte ohne Rastlosigkeit, mit innerlich friedvollem Geist, und läuterte den Geist von Rastlosigkeit und Reue. Ich gab den Zweifel auf, meditierte, indem ich über den Zweifel hinausgegangen war, nicht im Unklaren über taugliche Eigenschaften, und läuterte den Geist von Zweifel.