So habe ich es gehört: Einmal hielt sich der Buddha bei Sāvatthī in Jetas Wäldchen auf, dem Kloster des Anāthapiṇḍika. Da wandte sich der Buddha an die Mönche und Nonnen: „Mönche und Nonnen!“ „Ehrwürdiger Herr“, antworteten sie. Der Buddha sagte: „Ich will euch die Eigenschaften eines wahren Menschen und die Eigenschaften eines unwahren Menschen lehren. Hört zu und gebraucht den Geist gut, ich werde sprechen.“ „Ja, Herr“, antworteten sie. Der Buddha sagte: „Und was ist eine Eigenschaft eines unwahren Menschen? Da ist ein unwahrer Mensch von einer angesehenen Familie fortgezogen. Er denkt: ‚Ich bin von einer angesehenen Familie fortgezogen, nicht wie diese anderen Mönche und Nonnen.‘ Und er verherrlicht sich deshalb selbst und setzt andere herab. Das ist eine Eigenschaft eines unwahren Menschen. Ein wahrer Mensch denkt: ‚Es ist nicht wegen der angesehenen Familie, dass sich Gedanken von Gier, Hass und Täuschung auflösen. Selbst wenn jemand nicht von einer angesehenen Familie fortgezogen ist, gebührt ihm, wenn er im Einklang mit der Lehre übt, wenn er übt, indem er diesem Vorgehen richtig folgt, und wenn er im Einklang mit der Lehre lebt, dafür Ehre und Lob.‘ Und indem er die Übung für sich behält, verherrlicht er sich wegen seiner angesehenen Familie nicht selbst oder setzt andere herab. Das ist eine Eigenschaft eines wahren Menschen.